Los Angeles • Städteguide
Doch nicht alles glitzert in Los Angeles. Die Stadt hat auch eine Schattenseite. Wir haben hier auf unserer Rundreise die meisten Obdachlosen gesehen. Du siehst hier sehr oft Zeltcamps, Planen und alte Wohnwagen. Auch auf dem Supermarkt Parkplatz und an Ampeln findest du immer wieder Obdachlose, die betteln. Biegst du aber um eine andere Ecke ab, bist du wieder im Glanz und Glamour von LA angekommen. Ich glaube schon alleine dieser Kontrast hat dazu geführt, dass LA nicht zu einer unserer Lieblingsstädten geworden ist. Wir sind der Meinung, dass du LA aber trotzdem auf jeden Fall mal einen Besuch abstatten solltest.
01. Art District
Auch an der Melrose Avenue findest du viele weitere Streetart Kunstwerke und auch Engelsflügel. Außerdem befindet sich dort der Paul Smith Store mit der bekannten pinken Fotowand.
02. Walk of Fame
Der Walk of Fame gehört zu den bekanntesten Los Angeles Sehenswürdigkeiten. Du findest die berühmten Sterne auf dem Hollywood Boulevard. Insgesamt sind dort ca. 2755 Sterne eingelassen. Um hier einen Stern zu bekommen, muss man mindestens 5 Jahre im Showgeschäft tätig gewesen sein, persönlich Anwesend sein und von Fans oder dem Management vorgeschlagen werden. Es gibt 5 Kategorien, den die Künstler hier zugeordnet werden. Film, Fernsehen, Musik, Radio und Theater. Der Walk of Fame ist übrigens viel viel länger, als man denkt. Auf beiden Seiten der Straße findest du auf dem Bürgersteig die Sterne. Wir sind ein ganzes Stück in beide Richtungen gelaufen und waren immer noch nicht am Ende. Es macht aber echt Spaß dort her zu laufen und die Sterne bekannter Persönlichkeiten zu suchen.
Auch am Hollywood Boulevard findest du das TCL Chinese Theatre. Das Kino wurde 1927 eröffnet und ist im chinesischen Stil gebaut. Berühmt ist es durch die Hand- und Fußabdrücke verschiedener Stars vor dem Eingang geworden. Auch hier findest du viele Stars wieder. Direkt neben dem Theater liegt das Hard Rock Café von Los Angeles. Gegenüber das Dolby Theater, wo Premieren berühmter Filme stattfinden und auch die Oscars verliehen werden. Als wir dort waren, war auf Grund der Premiere des neuen Arielle Kinofilms leider alles abgesperrt .
Als Parkplatz können wir euch das Ovation Shopping Center empfehlen Die Preise waren für LA Verhältnisse in Ordnung und es lag direkt am Walk of Fame. (Standort)
03. Beverly Hills
Beverly Hills ist der Stadtteil der Reichen und Prominenten. Es ist ein echt krasser Kontrast zu den restlichen Stadtbezirken in Los Angeles. Wo du normalerweise eher typische USA Großstadt Ecken siehst und hinter der nächsten Ecke ein Camp von Obdachlosen, findest du hier riesige Häuser und Villen, Palmenalleen und gepflegte Vorgärten, wo der Rasen mit der Nagelschere geschnitten wurde. In Beverly Hills wurden auch schon viele Hollywood Filme, wie zum Beispiel Beverly Hills Cop, gedreht. Hier findest du auch noch einige Film Orte.
Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Stadtteils ist der Beverly Hills Schriftzug. Dieser befindet sich im Beverly Gardens Park und eigentlich kaum zu verfehlen. Auf jeden Fall ein Must-Do Fotospot. Ein weiteres Motiv, was du in ganz Beverly Hills zu genüge findest, ist eine Palmenallee. Es sieht schon lustig aus, wie alle Touristen am Straßenrand drauf warten, dass die Ampel grün wird oder einfach kein Auto kommt, um dann auf die Straße zu rennen und ein Foto mittig auf der Straße zu machen. Die wohl bekannteste Straße dafür ist der North Canon Drive. Eine weitere bekannte Sehenswürdigkeit in Beverly Hills ist der Rodeo Drive. Das ist DIE Einkaufsstraße in LA, wo du alle teuren und namhaften Läden findest. Außerdem findets du hier auch einige schicke Autos und Autos mit getönten Fenstern, hinter denen sich der ein oder andere Star vermuten lässt. Hier einmal drüber zu fahren ist schon quasi ein Must-Do für deine Los Angeles Sehenswürdigkeiten.
04. Griffth Observatory & Hollywood Schriftzug
Das Griffith Observatory ist eigentlich ebenfalls ein Muss bei deinem Los Angeles Besuch. Dabei ist das eigentliche Planetarium nur Nebensache. Das Planetarium liegt nämlich auf einem Berg, von dem du eine einzigartige Aussicht auf LA an sich hast. Du siehst hier die Skyline von LA, die endlos verlaufenden, geraden Straßen und natürlich den Hollywood Schriftzug. Aber auch das Gebäude dort ist echt ein Hingucker. Hier werden auch verschiedene Vorstellungen angeboten, welche wir allerdings nicht besucht haben. Wir waren tagsüber da. Aber auch abends zum Sonnenuntergang soll sich ein Besuch lohnen. Der Sonnenuntergang muss hier echt einmalig schön sein. Parken kann hier je nach Uhrzeit aber etwas problematisch sein. Viele Parkplätze gibt es hier nicht. Von Montag bis Freitag kostet hier das Parken nach 12 Uhr 10$ pro Stunde. Am Wochenende musst du hier schon ab 10 Uhr bezahlen. Es lohnt sich also früh zu kommen.
Da der Hollywood Schriftzug von hier aber noch sehr weit weg ist, sind wir mit dem Auto weiter Richtung North Beachwood Drive gefahren. Hier tut sich zwischen der Palmen gesäumten Straße der Hollywood Schriftzug auf. Du musst aber auch nicht genau auf dieser Straße landen. Auch die anderen Seitenstraßen bieten einen ähnlichen Ausblick. Einfach dort anhalten wo frei ist und ab auf die Straße.
05. Santa Monica Pier
Was wohl jeder schon einmal von Los Angeles gesehen hat ist mit Sicherheit der Steg der ins Meer ragt mit dem kleinen Freizeitpark drauf. Das ist der Santa Monica Pier. Um genau zu sein ist Santa Monica eine eigene kleine Stadt neben LA. Du hast hier einen wunderschönen Strand. Daneben eine Promenade, an der du entlang laufen kannst. Hier befindet sich auch für Inlineskater, Fahrradfahrer und Skateboarder ein eigener Weg. Auf der anderen Seite des Weges findest du Fitnessparcours, Skateboardparks und Slackliner. Es ist eine echt coole Atmosphäre dort. Du hast vor allem immer den Blick auf den Pier. Das besondere hier: Du findest auf dem Steg eine Art Freizeitpark. Dort fährt beispielsweise eine Achterbahn und ein Riesenrad dreht sich. Daneben stehen ein paar Fast Food und Souvenir Stände. Hier endet übrigens auch die berühmte Route 66. Deshalb findest du hier auch das Schild dazu. Wir waren zum Sonnenuntergang dort und müssen sagen, dass der Steg in ein echt einzigartiges Licht getaucht war.
06. Disneyland Anaheim
Wir konnten es uns auch nicht nehmen lassen ins Disneyland zu gehen, wenn wir schon in LA sind. Uns hat das Disneyland in Paris schon so gut gefallen, dass wir das in Hollywood auch sehen wollten. Vor allem, weil das Disneyland in Anaheim das erste Disneyland ist, das es gab! Wir hatten Tickets für je einen Park (Disneyland & Disney Adventure) pro Tag und so viel vorab: Es hat sich gelohnt.
Das klassische Disneyland ist einfach richtig schön gestaltet. Hier fühlst du dich wirklich in deine Kindheit zurückversetzt und kannst dich vor allem über Attraktionen freuen, die die anfänglichen Disney Figuren behandeln. Hier kannst du Alice im Wunderland bewundern, dir die Small World ansehen, mit Peter Pan in die Lüfte steigen, die Geschichte von Schneewittchen erleben, mit Dumbo fliegen, Winnie Puh besuchen oder mit Nemo abtauchen. Uns haben die Attraktionen richtig gut gefallen. Die sind alle eher langsam und erzählen die Geschichte der Figuren, aber das macht den Charme davon auch aus. Wer es etwas rasanter haben möchte oder sich für Star Wars begeistern kann, der ist in der Star Wars World sicher gut aufgehoben. Wir haben uns hier nicht wirklich aufgehalten, weil wir beide keine Fans sind und die Wartezeiten an den Attraktionen echt lang sind (60 Minuten und mehr).
Was hier im Park dann natürlich noch ein Muss ist, sind die Parade und das Feuerwerk. Vor allem die Parade hat uns beiden extrem gut gefallen. Dank Jennys nicht vorhandenem Zeitgefühl saßen wir auch eine Stunde früher als nötig am Rand, sodass wir letztendlich aber zumindest den Platz in der ersten Reiche sicher hatten. Die Parade war richtig cool. Die Kostüme sind mega gut gemacht und die Musik ist auf die verschiedenen Wagen abgestimmt und hat richtig gute Laune verbreitet. Die Parade darfst du nicht verpassen! Das Feuerwerk hat uns hingegen nicht so mitgerissen. Vielleicht auch, weil es ähnlich ist wie das in Paris. Klar ist das schon cool, wenn du Disneyprojektionen auf dem Schloss (das übrigens echt klein ist hier in LA) siehst und währenddessen Feuerwerk in die Luft geht. Aber wenn du auch nur einen ansatzweise okayen Platz haben willst, musst du dich schon 90 Minuten vorher in den abgesperrten Bereich stellen. Und da die Plätze in den ersten Reihen für zahlende Kundschaft reserviert ist stehst du trotzdem recht weit hinten. Fanden wir etwas schade.
Dafür hat uns die Show im Disney Adventure Park umso besser gefallen. Die haben wir uns direkt 2x angeguckt. Allein der Hintergrund mit der Achterbahn und dem Riesenrad mit dem Mickey Mouse Kopf drauf ist echt cool und dann noch die bunte Show bei der die Bilder auf Wasserfontänen projiziert werden ist einfach mega cool. Heißer Tipp: Geh zur zweiten Show! Die Show beginnt nämlich erst 15 Minuten nach eigentlicher Parkschließung und die meisten Leute gucken sich die erste an. Heißt für dich: Weniger Menschen und dadurch bessere Plätze für dich, weil du dich (kostenlos) auf Plätze stellen kannst, für die du bei der ersten Show bezahlen müsstest. Vorausgesetzt es sind noch Plätze frei natürlich.
Aber abgesehen von der Show hat uns auch der Park an sich richtig gut gefallen. Hier liegt der Fokus etwas weniger auf den „klassischen“ Disney Figuren, wobei du hier auch Bahnen mit Toy Story & Arielle Thema findest. Dafür gibt es hier vor allem einen großen Bereich für Cars der uns echt begeistert hat. Vor allem die tanzenden Autos musst du dir anschauen (und natürlich auch mitfahren)! Aber auch der Flug rund um die Welt in einem riesigen Bewegungssimulator, bei dem du sogar die Gerüche des Films wahrnimmst, ist mega cool und die lange Wartezeit wert, die Incredibles Achterbahn, bei der du abgeschossen wirst, macht richtig Spaß und auch das Riesenrad ist was ganz besonderes. Hier gibt es nämlich schwingende Gondeln und die gehen wirklich gut ab. Nicht umsonst gibt es in den Gondeln Kotztüten. Jenny hatte das Gefühl, dass sich die Gondel bald überschlägt (am besten mal das YouTube Video dazu angucken. Sehr witzig anzugucken). Die Attraktionen hier, vor allem auch die im Avengers/Marvel Bereich, sind schon um einiges rasanter. Wer also mehr Spaß an Achterbahnen hat kommt hier eher auf seine Kosten.
Empfehlen können wir dir aber definitiv beide Parks. Den klassischen, wenn du mehr auf das Disney Feeling stehst und Spaß an toll gestalteten Bahnen hast und den Adventure Park wenn du mehr Lust auf die ein oder andere schnelle Bahn hast. Am besten nimmst du beide Parks mit. Wenn nur einer drin ist dann musst du für dich selbst abwägen. Wenn du noch nie im Disneyland warst würden wir dir eher zum klassischen Park raten.
07. Universal Studios Hollywood
Auf die Universal Studios haben wir uns beide schon gefreut, vor allem aber Flo, weil die Bereiche und Attraktionen hier so ziemlich alles abgedeckt haben was er seit der Kindheit kennt und cool findet. Neben den Simpsons und Harry Potter, die einen eigenen gestalteten Bereich hatten, haben wir uns vor allem auf die Super Mario World gefreut, die ja erst im Februar 2023 eröffnet wurde. Da wir gehört haben, dass die sehr voll sein soll, haben wir 20$ pro Person mehr ausgegeben, um den Early Access für die Super Mario World zu bekommen. Dadurch konnten wir eine Stunde vor Parköffnung rein und das war eine wirklich gute Idee. Es war noch nicht so überfüllt und wir mussten nur ca. 20 Minuten für die Mario-Kart-Bahn anstehen. Die Bahn war echt cool, aber es war ohnehin der ganze Bereich so mega! Wir sind durch den Eingang gegangen und haben uns gefühlt wie im Videospiel. Wer früher mit Mario in Kontakt gekommen ist muss sich unbedingt die Nintendo World anschauen!
Aber auch die anderen Bereiche sind unfassbar cool gemacht. Du kannst durch Hogsmeade laufen und auch in die meisten Geschäfte dort gehen, kannst mit dem Hippogreif fliegen oder im Hogwarts-Schloss eine verbotene Reise antreten. Außerdem gibt es einen großen Bereich für die Simpsons, der uns ein Dauergrinsen beschert hat, weil alles aussieht, wie in der Serie.
Aber nicht nur die Bereiche sind toll gestaltet, auch die Studio Tour, bei der du an echten Sets vorbei fährst, lohnt sich. Auch bei der Tour gibt es einige überraschende Momente und coole Zwischenstopps. Die solltest du nicht verpassen. Die Fahrgeschäfte hier sind sehr stark Simulator-lastig, was für Jenny ein bisschen schade war, weil die so 3D-/VR-Attraktionen und „Rüttelkinos“ nicht gut verträgt. Deshalb musste Flo oft alleine fahren (ein hoch auf die Single-Rider-Lane ;-)). Der war aber vor allem von der Simpsons-Ride und von der Forbidden Journey begeistert. Die solltest du dir nicht entgehen lassen.
Generell können wir die die Universal Studios in Hollywood aber auf jeden Fall empfehlen. Wenn du mit den Serien & Filmen dort aufgewachsen bist wirst du unzählige Details wiederfinden und wenn du dann noch Spaß an 3D- & VR-Attraktionen hast, dann ist das umso besser.
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