USA • Infos für deine Reise
USA • Infos für deine Reise
Die USA gehören zu den größten und bekanntesten Ländern der Welt. Sie unterteilen sich in 50 Bundesstaaten und einige unbewohnte Inseln.
Wir waren gemeinsam im Südwesten der USA und diese Region hat uns total begeistert. Du findest hier pulsierende Metropolen, kilometerlange Straßen wo du nichts und niemanden siehst und atemberaubende Nationalparks. Wir konnten gar nicht genug bekommen und werden mit Sicherheit nochmal wieder kommen. Damit du dich gut auf deine Reise in die USA vorbereiten kannst, geben wir dir hier ein paar generelle USA Infos. Neben ein paar kurzen Fakten zum Land, findest du alles zu den Themen Visum, Sicherheit, Klima & Co. um perfekt auf deinen Trip vorbereitet zu sein.
Sprache • Englisch
In den USA ist die offizielle Amtssprache Englisch. Weltweit gibt es ca. 340 Mio. Muttersprachler und bis zu 1,7 Mrd. Menschen, die Englisch sprechen können.
Währung • USD ($)
In den USA zahlst du mit dem US-Dollar, der auch in 14 weiteren Ländern die offizielle Währung ist. Preislich liegst du in den USA auf einem ähnlichen Level, wie in Deutschland.
Zeitzonen • UTC -5 bis UTC -10
Offiziell haben die USA, inkl. aller Inseln, sogar 11 verschiedene Zeitzonen. Das Festland (inkl. Hawaii) ist also, wegen der Sommerzeit, die nicht überall gilt, zwischen 5 und 11 Stunden zurück.
Religion • Christentum
Die Amerikaner sind hauptsächlich evangelisch, wobei die Daten nur aus Umfragen hervorgehen. Die größte Minderheitsreligion ist mit knapp 2% der Bevölkerung das Judentum.
Fläche • 9.525.067 km²
Mit dieser Größe sind die USA das drittgrößte Lands der Welt. Knapp hinter Kanada und Russland als größtem Land der Welt. Deutschland würde ca. 26x in die USA „reinpassen“.
Hauptstadt • Washington, D.C.
Seit 1801 ist der District of Columbia die Hauptstadt der USA. Der Distrikt ist offiziell gar kein Bundesstaat und auch keinem der Staaten zugehörig.
Millionenstädte • Neun
Die USA haben gleich neun Millionenstädte. Mit Abstand die größte ist New York mit über 8 Mio. Einwohnern. Danach folgen Los Angeles, Chicago, Houston, Phoenix, Philadelphia, San Antonio, San Diego & Dallas
Einwohner • 335 Millionen
Auch bei den Einwohnern liegen die USA auf Platz 3, hinter Indien und China. Die USA haben mit 38,3 Jahren im Schnitt die jüngste Bevölkerung der Industriestaaten. In Deutschland sind es 47, 2 Jahre.
Klimatabelle
Die USA sind ein riesiges und vielseitiges Reiseziel, das sich grundsätzlich ganzjährig bereisen lässt, allerdings variiert das Klima je nach Region enorm. Während du in Florida im Winter entspannt am Strand liegen kannst, versinken Teile Alaskas zur gleichen Zeit im Schnee. Auch innerhalb einzelner Regionen gibt es deutliche Unterschiede: In New York ist es im Februar klirrend kalt, während Kalifornien dann schon mit mildem Sonnenschein lockt.
Um dir die Reiseplanung zu erleichtern, findest du hier eine Übersicht der besten Reisezeiten nach Region, abhängig davon, ob du lieber Sightseeing machst, Roadtrips planst, Nationalparks erkundest oder an der Westküste surfen möchtest.
Nordosten (New York, Niagara-Fälle, Boston, Philadelphia, Washington D.C.)
Im Nordosten der USA erlebst du vier ausgeprägte Jahreszeiten. Von eisigem Winter bis farbenfrohem Herbst. Besonders schön ist die Region im Frühling (Mai/Juni) und während des Indian Summer im Herbst (September/Oktober). Dann eignen sich die Temperaturen ideal für Städtetrips, Spaziergänge durch Parks und Ausflüge zu den Niagara-Fällen. Im Winter hingegen wird es sehr kalt. Schnee, Glatteis und Minusgrade sind keine Seltenheit. Wer damit klarkommt, kann allerdings in der Vorweihnachtszeit den Charme von New York in vollen Zügen genießen.
Mittlerer Westen (Chicago, Detroit, Minneapolis, Cleveland, St. Louis, Great Lakes)
Der Mittlere Westen ist im Frühling und Herbst am angenehmsten. Dann sind die Temperaturen mild, und die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Im Sommer wird es schnell sehr heiß und schwül, vor allem in Städten wie Chicago oder St. Louis. Dafür sind die Großen Seen ideal zum Baden oder für Outdoor-Aktivitäten. In den Wintermonaten ist mit Schneefall und eisigen Temperaturen zu rechnen, viele Straßen und kleinere Orte wirken dann wie ausgestorben. Wer Natur liebt und wechselhafte Jahreszeiten schätzt, wird hier besonders im Spätsommer und Herbst glücklich.
Südosten (Miami, Orlando, Key West, Charleston, Nashville, Smoky Mountains)
Der Südosten ist ein echtes Ganzjahresziel, besonders im Winter und Frühling beliebt, wenn die Temperaturen mild und das Wetter angenehm sind. Ob Strandurlaub in Florida, Sightseeing in Charleston oder Freizeitparks in Orlando, zwischen November und April hast du dafür die besten Bedingungen. Der Sommer ist heiß, feucht und oft drückend schwül. Dazu kommt die Hurrikansaison, die vor allem im August und September für starke Regenfälle und tropische Stürme sorgen kann. Wer es ruhig, sonnig und etwas weniger heiß mag, sollte den Frühling oder den frühen Herbst bevorzugen.
Südstaaten (New Orleans, Nashville, Memphis, Natchez, Louisville, Houston, Texas)
Die Südstaaten locken mit Musik, Geschichte, Südstaaten-Charme und kulinarischen Highlights. Die beste Reisezeit ist der Frühling (März bis Mai) und der Herbst (Oktober). Dann ist es warm, aber angenehm und ideal für Roadtrips oder Städtereisen. Im Sommer wird es extrem heiß und schwül, oft weit über 35 °C, was längere Unternehmungen im Freien erschwert. Der Winter ist mild bis kühl, zwar nicht ideal für Strandurlaub, aber gut geeignet, wenn du Touristenmassen meiden möchtest. Besonders beliebt ist New Orleans im Februar zur Karnevalszeit (Mardi Gras).
Südwesten (Grand Canyon, Las Vegas, Monument Valley, Page, Bryce Canyon, Zion)
Der Südwesten ist wie gemacht für Roadtrips, Nationalparks und atemberaubende Landschaften. Die beste Reisezeit liegt zwischen März und Mai sowie September und Oktober. Dann ist es trocken, sonnig und nicht zu heiß. Im Hochsommer können die Temperaturen in der Wüste auf über 40 °C steigen, was Wanderungen oder lange Fahrten zur Herausforderung macht. Gleichzeitig ist das aber auch Hauptsaison in Las Vegas, wo Klimaanlagen auf Hochtouren laufen. In höheren Lagen wie Bryce Canyon kann es im Winter sogar schneien, besonders landschaftlich ein echtes Highlight.
Rocky Mountains (Yellowstone, Denver, Glacier, Grand Teton, Aspen)
Die Rocky Mountains bieten atemberaubende Natur, alpine Berglandschaften, Wildtiere und weite Fernblicke. Ein Paradies für Wanderer und Naturfans. Die beste Reisezeit liegt zwischen Juni und September, wenn die Nationalparks schneefrei, die Straßen geöffnet und die Temperaturen angenehm sind. Im Frühling (Mai) beginnt langsam die Saison, viele Trails sind jedoch noch nicht zugänglich. Im Winter (November bis März) ist die Region tief verschneit. Wunderschön, aber eher etwas für Wintersport als für Rundreisen. Wer den Indian Summer erleben möchte, reist im September oder frühen Oktober, wenn sich die Wälder golden färben.
Westküste (San Francisco, Los Angeles, San Diego, Highway 1, Yosemite)
Kaliforniens Westküste bietet das ganze Jahr milde Temperaturen, abwechslungsreiche Städte und eine der schönsten Küstenstraßen der Welt. Die beste Zeit für Roadtrips und Städtereisen ist von März bis Mai sowie im September und Oktober. Dann ist es sonnig, trocken und nicht zu überlaufen. Im Hochsommer (Juli/August) ist es entlang der Küste oft neblig („June Gloom“) und in den Städten sehr voll. San Francisco bleibt selbst im Sommer eher kühl, während Südkalifornien mit warmem Strandwetter punktet. Yosemite und das Inland sind ebenfalls wunderschön aber im Sommer sehr heiß und stark besucht.
Pazifischer Nordwesten (Seattle, Portland, Olympic NP, Mount Rainier)
Der grüne, regenreiche Nordwesten ist besonders bei Natur- und Outdoor-Fans beliebt. Die beste Reisezeit liegt zwischen Mai und September, wenn sich der sonst oft wolkenverhangene Himmel aufklart und die Wälder in sattem Grün leuchten. Im Frühling (März/April) ist das Wetter noch wechselhaft, aber die Landschaft beginnt zu blühen. Ab Oktober kehrt der typische Dauerregen zurück, und im Winter (November bis Februar) sind viele Parks unzugänglich oder nasskalt. Besonders schön ist die Region im Spätsommer und Frühherbst, wenn es ruhig ist und die Fernsicht über Berge und Küste klar ist.
Hawaii (Oʻahu, Maui, Big Island, Kaua‘i, North Shore, Volcanoes NP)
Hawaii ist ein absolutes Ganzjahresziel mit konstant warmen Klima, tropischen Stränden und spektakulären Landschaften. Die besten Bedingungen herrschen in den Monaten Januar bis Mai sowie Oktober bis Dezember, wenn es weniger schwül und nicht so überlaufen ist. Die Sommermonate (Juni–September) sind ebenfalls gut, aber oft heißer und teurer, dafür ideal für Strandurlaub. Im Winter begeistern die Nordküsten (z. B. North Shore auf Oʻahu) mit riesigen Wellen für Surfer, während im Frühling Wale beobachtet werden können.
Alaska (Denali NP, Anchorage, Seward, Juneau, Fairbanks, Glacier Bay)
Alaska bietet wilde Natur, Gletscher, Tierbeobachtung und Abenteuer, aber das nur für einen kurzen Zeitraum im Jahr. Die beste Reisezeit ist von Juni bis August, wenn du auf Bären, Wale und weite Tundralandschaften triffst. Mai und September gelten als Randmonate, sind aber oft günstiger und etwas ruhiger. Der Winter (Oktober bis April) bringt extreme Kälte, Schnee und Dunkelheit. Ideal für Polarlichtfans, aber keine klassische Reisezeit. In diesen Monaten ist touristische Infrastruktur eingeschränkt oder gar nicht verfügbar, aber dafür wartet pure Wildnis.
Anreise
Die gängigste und bequemste Möglichkeit, von Deutschland in die USA zu reisen, ist mit dem Flugzeug. Direktflüge ab Frankfurt, München, Zürich oder Wien bringen dich in etwa 8 bis 12 Stunden nach beliebten Städten wie New York, Miami, Los Angeles, San Francisco oder Chicago. Wer in kleinere Städte oder Nationalparkregionen möchte, fliegt oft mit einmaligem Umstieg über große Drehkreuze wie Atlanta, Dallas, Denver oder Toronto.
Eine Anreise auf dem Land- oder Seeweg ist theoretisch möglich, etwa mit einem Containerschiff oder im Rahmen einer Weltumrundung per Kreuzfahrt, für normale Urlaubsreisen aber eher ungewöhnlich und zeitintensiv. Solche Routen sind eher etwas für Langzeitreisende oder Abenteurer mit viel Zeit.
Innerhalb der USA reist du am besten mit Inlandsflügen oder Mietwagen weiter. Gerade bei Roadtrips bieten sich Mietwagen an, während Fernbusse wie Greyhound oder Flixbus USA günstige Alternativen auf beliebten Strecken sind. In Großstädten wie New York, San Francisco oder Chicago kommst du auch problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Uber weiter.
Visum
Wenn du einen deutschen Reisepass hast, brauchst du für einen Urlaub in den USA kein Visum, aber ganz ohne Papierkram geht’s trotzdem nicht.
Für touristische Aufenthalte bis zu 90 Tagen nutzt du das sogenannte ESTA-System (Electronic System for Travel Authorization). Das ist keine Visumspflicht, sondern eine digitale Einreisegenehmigung, die du vor der Reise online beantragen musst. Am besten spätestens 72 Stunden vor Abflug.
Die Genehmigung ist zwei Jahre gültig (oder bis dein Reisepass abläuft) und erlaubt dir mehrfache Einreisen für jeweils bis zu 90 Tage, ob Urlaub, Geschäftsreise oder Zwischenstopp. Die Anmeldung kostet 21 USD, wird direkt online bezahlt (Kreditkarte oder PayPal) und ist meist innerhalb weniger Minuten genehmigt. Manchmal dauert’s aber auch bis zu 72 Stunden, also lieber nicht auf den letzten Drücker machen.
Wichtig:
Dein Reisepass muss elektronisch sein (mit Chip) und bei Einreise noch mindestens bis zum Rückflug gültig sein.
Du brauchst kein Rückflugticket, aber es kann sein, dass du danach gefragt wirst, also am besten bereithalten.
ESTA ist nur für Flug- oder Schiffsreisen gültig. Wenn du z. B. aus Kanada mit dem Auto einreist, brauchst du kein ESTA sondern füllst ein anderes Formular bei der Einreise aus.
Wenn du länger als 90 Tage bleiben willst oder z. B. in den USA arbeiten, studieren oder ein Praktikum machen möchtest, brauchst du ein richtiges Visum, das du bei der US-Botschaft oder dem Konsulat beantragen musst. Das gilt auch, wenn du in den letzten Jahren z. B. im Iran, Irak, in Nordkorea oder Syrien warst. In dem Fall ist ESTA nicht möglich, auch wenn du einen deutschen Pass hast.
Falls du irgendwann mal in Kuba warst, aufgepasst: Seit Januar 2021 gelten neue Einreise-Regeln für die USA. Und die können richtig nervig sein, wenn man’s vorher nicht weiß. Wenn du nach dem 12. Januar 2021 in Kuba warst (egal ob Urlaub, Geschäftsreise oder nur ein kurzer Stopover), kannst du nicht mehr mit ESTA in die USA einreisen, also nicht mehr über das einfache Onlineformular, das sonst für Reisen bis 90 Tage reicht. Stattdessen musst du dir ein richtiges Visum (B-2 Touristenvisum) bei der US-Botschaft oder dem Konsulat holen – mit Interview, Termin und Wartezeit. Das gilt unabhängig davon, ob du noch einen Stempel im Pass hast oder nicht. Es zählt allein, ob du offiziell in Kuba eingereist bist, selbst ein Flughafenaufenthalt mit Einreise zählt. Und: Es gibt keine zeitliche Begrenzung. Auch wenn dein Kuba-Trip schon zwei oder drei Jahre zurückliegt, bleibst du dauerhaft ESTA-gesperrt. Das wird übrigens in der ESTA-Anfrage auch abgefragt und wer da falsche Angaben macht, riskiert ernsthafte Konsequenzen (bis hin zum lebenslangen Einreiseverbot).
Unser Tipp:
Wenn du vorhast, bald in die USA zu reisen und irgendwann in den letzten Jahren in Kuba warst: Kümmere dich frühzeitig um das Visum. Die Bearbeitung kann ein paar Wochen dauern und spontan losfliegen geht dann leider nicht mehr.
Du beantragst dein ESTA ganz easy über die offizielle Website: esta.cbp.dhs.gov
Dort gibst du deine Passdaten, Reisedetails und ein paar persönliche Angaben ein und bekommst nach erfolgreicher Prüfung eine digitale Bestätigung, die mit deinem Reisepass verknüpft ist. Du musst nichts ausdrucken, aber ein Screenshot schadet nie.
Auch wenn wir dir hier alle Infos nach bestem Wissen zusammengestellt haben: Einreisebestimmungen können sich jederzeit ändern – durch politische Entscheidungen, neue Visa-Regeln oder Sicherheitsmaßnahmen. Daher gilt wie immer: Reise auf eigene Verantwortung und informiere dich vor deinem Abflug bei offiziellen Stellen wie dem Auswärtigen Amt oder direkt auf der ESTA-Seite der US-Regierung.
Sicherheit
Die USA gelten grundsätzlich als sicheres Reiseland, auch für Individualreisende oder alleinreisende Frauen. Gewaltverbrechen gegenüber Tourist:innen sind selten und in den allermeisten Fällen verläuft eine Reise völlig problemlos. Trotzdem, wie überall auf der Welt, gibt’s ein paar Dinge, auf die du achten solltest.
In großen Städten wie New York, San Francisco oder Los Angeles kann es in manchen Vierteln zu Taschendiebstahl oder Trickbetrug kommen, vor allem an typischen Touri-Spots, in der U-Bahn oder in Menschenmengen. Unsere Empfehlung: Wertsachen nah am Körper tragen, keine Handtasche unbeaufsichtigt lassen und im Zweifel lieber auf auffälligen Schmuck verzichten. Geldgürtel oder Taschen mit Reißverschluss sind immer eine gute Idee.
Die meisten Gegenden, in denen du dich als Tourist:in bewegst, sind völlig unbedenklich, vor allem tagsüber. Nachts solltest du in manchen Städten (je nach Viertel) etwas achtsamer sein. Wenn du unsicher bist: Frag im Hotel oder bei Locals, wo man besser nicht allein herumschlendert.
Ein Thema, das in den USA öfter angesprochen wird: Waffenbesitz. Ja, in den USA gibt es mehr Waffen als in vielen anderen Ländern, aber: Als Tourist:in wirst du damit in der Regel überhaupt nicht in Kontakt kommen. Du siehst keine Leute mit Waffen am Gürtel rumlaufen (außer vielleicht Security oder Polizei).
Natur & Wetter: In Nationalparks solltest du Hinweise ernst nehmen, z. B. zu Wildtieren, Wetterumschwüngen oder Waldbrandgefahr. In manchen Regionen (z. B. Tornado Alley, Florida oder Kalifornien) können Stürme, Brände oder Überschwemmungen vorkommen. Am besten vorher den Wetterbericht checken und Hinweise vor Ort beachten.
Straßenverkehr: Autofahren in den USA ist easy, aber lange Strecken, Müdigkeit und ungewohnte Verkehrsregeln können zur Herausforderung werden. Vor allem in Großstädten ist der Verkehr oft stressig, dafür sind Landstraßen super angenehm. In vielen Gegenden brauchst du definitiv einen Mietwagen, wenn du wirklich was sehen willst. Achte auf Tempolimits und Ampeln an der Kreuzung (die stehen eigentlich immer hinter der Kreuzung und nicht davor, wie in Deutschland).
Wir persönlich haben uns in den USA jederzeit sicher gefühlt. Etwas unwohl war uns aber in Los Angeles, wo du von einem „normalen“ Viertel plötzlich in einem Obdachlose Camp stehst und auch angesprochen wirst. Auch das Drogen Problem in Las Vegas war uns nicht ganz geheuer. Aber ansonsten hatten wir absolut keine Bedenken und haben uns sicher gefühlt. Wir hatten unser Gepäck, außer in Großstädten, immer im Auto und es ist auch hier nie was passiert. Aber natürlich solltest du auf deine Wertsachen und Hinweise und Schilder achten.
SIM Karte / Roaming
In den USA online zu sein ist grundsätzlich einfach, aber nicht ganz so günstig wie in anderen Ländern. Eine lokale SIM-Karte ist trotzdem eine gute Lösung, wenn du nicht auf teures EU-Roaming oder langsames Hotel-WLAN setzen willst.
Schon am Flughafen findest du oft Shops oder Automaten von Anbietern wie T-Mobile, AT&T oder Verizon. Es gibt spezielle Touristen-SIMs oder Prepaid-Karten mit Datenpaketen für 7, 15 oder 30 Tage. Manchmal auch mit inkludierten US-Telefonnummern, falls du z. B. mal ein Uber anrufen musst. Reisepass nicht vergessen, der wird beim Kauf oft verlangt.
Die Preise liegen je nach Anbieter und Datenvolumen meist zwischen 25 und 50 USD. Unlimited Data gibt’s auch, aber oft mit einem „Fair Use“-Limit bei voller Geschwindigkeit. Danach wird’s langsamer.
Wenn du erst später eine SIM brauchst: Kein Problem. Du bekommst sie auch in Elektronikläden (z. B. Best Buy), Drogerien wie CVS oder Walgreens oder direkt in den Shops der Anbieter. Auch eSIMs sind inzwischen weit verbreitet und super praktisch, wenn dein Smartphone das unterstützt. Du kannst dir aber auch bereits von zuhause aus eine SIM über das Internet besorgen. Hat bei uns auch wunderbar geklappt.
Netzabdeckung: In Städten und Ballungsräumen ist das Netz top. In ländlichen Gegenden kann’s schon mal etwas schwächer werden, besonders bei Roadtrips also vorher checken, welcher Anbieter in der Region besser abschneidet.
In Hotels, Cafés, Restaurants oder Malls gibt’s fast überall kostenloses WLAN, aber oft mit Login-Seiten oder Zeitlimits. Für deine Navigation und das Surfen unterwegs ist eine lokale SIM oder eSIM die bequemste Lösung.
Währung und Bezahlung
In den USA zahlst du mit dem US-Dollar (USD). Ein Euro entspricht (je nach Kurs) etwa 1,10 –1,15 US-Dollar, also fast 1:1, aber eben nicht ganz. Die Preise in Läden, Restaurants oder Supermärkten sind immer in Dollar angegeben, oft ohne Steuern, die erst beim Bezahlen draufgerechnet werden. Überraschung an der Kasse inklusive.
Kartenzahlung ist hier Standard. Egal ob im Café, im Taxi oder beim Streetfood-Stand, fast überall kannst du mit Kredit- oder Debitkarte zahlen. VISA und Mastercard sind am weitesten verbreitet, American Express geht auch oft, aber nicht immer. Apple Pay & Co. funktionieren in den meisten Großstädten ebenfalls ohne Probleme.
Bargeld brauchst du fast nie aber schadet trotzdem nicht, ein bisschen was dabei zu haben. Für Trinkgelder, kleine Läden oder wenn mal das Kartengerät spinnt. Geld abheben kannst du an vielen ATMs, aber Achtung: Auch hier fallen oft Gebühren an, sowohl von der amerikanischen als auch von deiner eigenen Bank. Am besten vorher bei deiner Bank checken.
Und ganz wichtig: Tip (Trinkgeld) ist in den USA ein Muss, nicht nur nett gemeint. In Restaurants, Taxis oder beim Friseur werden 15–20 % erwartet. Das ist quasi Teil des Gehalts. Manche Läden oder Bars rechnen’s direkt mit auf die Rechnung.
Impfungen
Wichtig: Dies soll keine medizinische Impfberatung darstellen, lediglich eine kurze Information zu diesem Thema. Für eine Beratung suchst du am besten einen Reisemediziner auf!
Für die USA brauchst du keine besonderen Impfungen, wenn du direkt aus Deutschland einreist. Es sind keine Impfungen für Touristen vorgeschrieben. Das auswärtige Amt empfiehlt allerdings die Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis und die gängigen Standardimpfungen des Impfkalenders des Robert-Koch-Instituts.
Info Videos USA
Wir haben auf unserem 4-wöchigen Roadtrip einiges erlebt und natürlich alles auch gefilmt. Auf YouTube haben wir dir Info Videos hochgeladen, damit du weißt was unsere persönlichen Highlights waren und wie teuer das Ganze war. Außerdem haben wir uns Fragen überlegt und getrennt voneinander beantwortet, um zu sehen wie wir uns den Roadtrip vorgestellt haben und was wir anders machen würden. Schau doch gerne auf unserem Kanal vorbei und guck dir die Videos an.


