Bangkok • Reiseguide

Wenn man an die vielen Bangkok Sehenswürdigkeiten denkt, kommen einem sofort bunte Straßen, beeindruckende Tempel und das geschäftige Treiben einer Mega-Metropole in den Sinn. Die Stadt ist ein absolutes Must-See, und wir waren total gespannt darauf, sie endlich selbst zu erleben. Als wir dann durch die Straßen geschlendert sind, zwischen Garküchen, Tuk-Tuks und Wolkenkratzern, hat uns die Atmosphäre einfach umgehauen.

Besonders cool: In Bangkok gibt es so viel zu entdecken, dass du gar nicht weißt, wo du anfangen sollst. Vom goldenen Glanz des Königspalasts über den beeindruckenden Wat Arun bis hin zu den schwimmenden Märkten, jeder Ort hat seinen eigenen Charme. Die Mischung aus Moderne und Tradition macht Bangkok einfach einzigartig.

Die Stadt ist riesig, aber trotzdem easy zu erkunden. Sei es mit dem Boot auf dem Chao Phraya, mit dem Skytrain oder einem Tuk-Tuk-Trip durch die Straßen. Ein Highlight, das man sich nicht entgehen lassen sollte!

01. Königspalast

Wenn du in Bangkok bist, kommst du am Großen Palast nicht vorbei und ganz ehrlich, das willst du auch gar nicht! Die riesige Palastanlage gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Thailands und ist wohl die bekannteste der Bangkok Sehenswürdigkeiten und sieht mit ihren goldenen Dächern und kunstvollen Verzierungen einfach nur beeindruckend aus. Früher war das hier die Residenz der thailändischen Könige, heute wird der Palast vor allem für zeremonielle Anlässe genutzt. Aber auch wenn hier niemand mehr wohnt, ist der Ort absolut sehenswert.

Der Palast ist riesig über 200.000 Quadratmeter groß, also genug Platz, um eine Weile rumzulaufen. Das Highlight ist aber ohne Frage der Wat Phra Kaew, besser bekannt als der Tempel des Smaragd-Buddhas.

Dieser Tempel ist der heiligste in ganz Thailand und beherbergt den legendären Smaragd-Buddha. Der ist zwar kleiner, als man vielleicht erwartet, aber wichtig für das Land. Drei Mal im Jahr bekommt er sogar ein neues Outfit und das darf nur der König persönlich machen.

Abgesehen von der Statue selbst ist auch der Tempel drumherum einfach nur beeindruckend: Goldene Türme, funkelnde Mosaike und detaillierte Wandmalereien machen ihn zu einem echten Highlight. Wenn du hier stehst, weißt du sofort, warum das einer der wichtigsten Orte in Bangkok ist.

Tipps für deinen Besuch

  • Kleiderordnung beachten: Knie und Schultern müssen bedeckt sein sonst kommst du nicht rein! Du kannst dir vor Ort aber auch lange Sachen kaufen.
  • Früh da sein: Der Palast ist super beliebt, also komm am besten direkt morgens, um die größten Menschenmassen zu vermeiden.
  • Zeit einplanen: Mindestens 1,5 bis 2 Stunden solltest du einrechnen, da es echt viel zu sehen gibt!
  • Eintritt: Der kostet um die 500 Baht nicht ganz günstig, aber definitiv das Geld wert.

Öffnungszeiten:

Täglich: 08:30 – 15:30 Uhr

Eintrittspreis:

Erwachsene: 500 THB

Tickets können vor Ort gekauft werden.

Standort:

Phra Borom Maha Ratchawang
Phra Nakhon
Bangkok 10200
Thailand

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Der Tempel ist gut mit Grab, Tuk Tuk und der Metro erreichbar

02. Wat Pho

Der Wat Pho ein absolutes Must-See! Der Tempel ist nicht nur eine der ältesten und wichtigsten Tempelanlagen der Stadt, sondern auch bekannt für seinen riesigen liegenden Buddha. Und wenn wir riesig sagen, meinen wir riesig. Er ist ganze 46 Meter lang und komplett vergoldet! Du hast den Buddha bestimmt schonmal gesehen wenn du dich mit Thailand beschäftigst. Du kommst eigentlich gar nicht drumherum. 

Klar, der liegende Buddha ist der Star hier, aber der Tempel hat noch viel mehr zu bieten. Das Gelände ist riesig und voll mit beeindruckenden Chedis (diese hohen, spitz zulaufenden Bauwerke), farbenfrohen Mosaiken und kunstvollen Statuen. Der Wat Pho gilt außerdem als die Geburtsstätte der traditionellen Thai-Massage, also kannst du dir hier sogar eine richtig gute Massage gönnen – und das in einem der geschichtsträchtigsten Tempel Bangkoks.

Tipps für deinen Besuch

  • Nicht nur den Buddha anschauen: Viele kommen nur für den liegenden Buddha, aber das Gelände ist groß und hat viel mehr zu bieten! Nimm dir also die Zeit, um rumzuschlendern und die Architektur zu bestaunen. Und lass dich bitte nicht abschrecken. Beim Buddha ist es super voll, in der restlichen Tempel Anlage ist es aber sonst relativ leer.
  • Früh oder spät kommen: Der Tempel ist sehr beliebt, also entweder direkt morgens oder am späten Nachmittag hingehen, um die größten Menschenmassen zu vermeiden.
  • Kleiderordnung beachten: Wie in allen Tempeln gilt: Knie und Schultern bedecken. Sonst kein Einlass!

Öffnungszeiten:

Täglich: 08:00 – 18:30 Uhr

Eintrittspreis:

Erwachsene: 300 THB

Tickets können vor Ort gekauft werden.

Standort:

2 Sanam Chai Rd, Phra Borom Maha
Ratchawang, Phra Nakhon
Bangkok 10200
Thailand

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Der Tempel ist gut mit Grab, Tuk Tuk und der Metro erreichbar

03. King Power Mahanakhon

Wenn du Bangkok von oben sehen willst, führt kein Weg am King Power Mahanakhon vorbei. Der Wolkenkratzer gehört mit seinen 314 Metern zu den höchsten Gebäuden Thailands und bietet eine der spektakulärsten Aussichtsplattformen der Stadt inklusive Glasboden in schwindelerregender Höhe. Aber auch das Gebäude an sich hat eine einzigartige Architektur.

Der Skywalk ist einfach nur krass. Du kannst über den Glasboden laufen in über 300 Metern Höhe und kannst dich an den Rand setzen für ein cooles Foto mit Aussicht. Wir können die die ganze Aussichtplattform aber auch zu Sonnenuntergang empfehlen. Wenn du ca. 1 Stunde vor Sonnenuntergang da bist kannst du den Skywalk im hellen und dunkeln sehen. Mach dich aber gefasst, dass es extrem voll ist. Den Sonnenuntergang kannst du von der Aussichtsplattform auch sehen und es ist echt richtig schön. Wir hatten erst einige Zweifel ob es sich wohl lohnt aber ja es ist einfach nur krass. Erst das lila über der Stadt mit dem leichten Dunst, dann den rot, orangenen Himmel und schließlich die Stadt bei Nacht mit den Lichtern. Wir würden sofort nochmal den Sonnenuntergang von dort schauen. Sollte dich der Skywalk allerdings nur tagsüber interessieren würden wir dir empfehlen direkt den ersten Ticketslot zu buchen. Dann ist es noch gar nicht voll und man kann richtig tolle Fotos ohne Menschen machen. 

Beachte, dass Rucksäcke verboten sind und dazu gehören auch Stoffturnbeutel. Man darf wirklich nur eine kleine Handtasche mitnehmen. Außerdem sind Getränke, Essen und Stative verboten. Zu Kamera Mikros hat niemand etwas gesagt.

Öffnungszeiten:

Täglich: 10:00 – 24:00 Uhr 

Achte darauf, das am Nachmittag einmal alle Tagesbesucher runter müssen und ab dann die Sonnenuntergangstickets gelten. Du hast aber mit dem Sonnenuntergangsticket keine Zeitbegrenzung und kannst bis zum schließen oben bleiben.

Eintrittspreis:

Erwachsene: 

1.000 THB Tagsüber

1.200 THB Sonnenuntergang

Tickets können vor Ort oder online gekauft werden.

Standort:

114 Naradhiwas Rajanagarindra Rd
Si Lom, Bang Rak
Bangkok 10500
Thailand

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Die Aussichtsplattform ist mit dem Bus, der BTS, dem Grab oder per TukTuk gut erreichbar.

04. Wat Paknam

Der Wat Paknam ist einer dieser Tempel in Bangkok, die nicht jeder auf dem Schirm hat. Aber ganz ehrlich? Er gehört definitiv zu den beeindruckendsten! Besonders bekannt ist er für die riesige goldene Buddha-Statue, die sich über den gesamten Tempelkomplex erhebt. Als wir dort waren, wurde die Statue gerade restauriert, weshalb sie komplett verhüllt war. Trotzdem war sie absolut beeindruckend und wird nach der Fertigstellung sicher noch mehr strahlen!

Der Wat Paknam ist aber nicht nur wegen des Riesenbuddhas einen Besuch wert. In der Tempelanlage gibt es eine atemberaubende Pagode mit smaragdgrünem Glasgewölbe, die von goldenen Wandmalereien umgeben ist. Ein echter Wow-Moment! Für uns war der Tempel von Innen einer der Eindrucksvollsten auf unserer ganzen Rundreise. Die Pagode sieht quasi aus wie der Tempel von außen. Mit den Wandmalereien und dem Licht echt beeindruckend. Außerdem findest du auf dieser Ebene auch eine Außenterrasse. Du findest in dem Tempel generell mehrere Etagen mit unterschiedlich ausgestellten Buddha Figuren. 

Tipps für deinen Besuch

  • Beste Zeit: Morgens oder nachmittags, wenn das Licht auf die goldene Buddha-Statue fällt.
  • Respektvolle Kleidung: Schultern und Knie bedecken, wie in allen Tempeln.
  • Kein Eintritt: Der Tempel ist kostenlos zugänglich, eine kleine Spende ist aber immer gerne gesehen.

05. Wat Khun-Chan

Direkt neben dem bekannten Wat Paknam liegt der Wat Khun Chan. Ein Tempel, der kaum in Reiseführern oder Blogs auftaucht, aber richtig beeindruckend ist. Schon von weitem sieht man die riesige Buddha-Statue auf vier Elefanten, die den Tempel dominiert. Die gesamte Anlage wirkt fast ein bisschen chaotisch, aber genau das macht den Charme aus!

Der Tempel hat eine ganz eigene Atmosphäre. Keine Touristenmassen, keine überlaufenen Fotospots, sondern einfach ein Ort, der noch richtig authentisch wirkt. Neben der großen Buddha-Statue gibt es mehrere bunte Tempelgebäude, riesige Figuren und viele kleine Details zu entdecken. Du kannst hier noch richtig beobachten wie die Thais beten, Räucherstäbchen anzünden und Gaben bereit legen. Uns hat es richtig gut gefallen mal einen wirklich typischen traditionellen Tempel zusehen der nicht von Touristen dominiert wird. 

Du kannst von dort aus auch zu Bahnhaltestelle laufe. Hier sind wir durch typisch thailändische Wohnviertel gelaufen. Es war zu gleich ein Schock aber auch echt interessant das Ganze mal zu sehen. 

Tipps für deinen Besuch

  • Kombiniere ihn mit Wat Paknam: Die Tempel liegen direkt nebeneinander, also lohnt sich ein Abstecher.
  • Keine Kleiderordnung, aber trotzdem respektvoll kleiden: Hier gibt es zwar keine strengen Regeln, aber Schultern und Knie zu bedecken, ist immer eine gute Idee.
  • Keine Touristen: Falls du einen ruhigen Tempel ohne große Menschenmassen suchst, bist du hier genau richtig.

06. Sri Mariamman Temple

Wenn du durch Bangkok läufst, erwartest du vielleicht goldene Tempel und buddhistische Statuen aber mitten in der Stadt gibt es auch einen farbenfrohen hinduistischen Tempel, der ganz anders aussieht als die typischen Tempelanlagen Thailands.

Dieser Tempel liegt im Viertel Silom und gehört zur indischen Gemeinschaft Bangkoks. Schon von außen ist er ein echter Hingucker. Die Fassade ist über und über mit bunten, detailreichen Figuren von hinduistischen Göttern verziert.

Der Sri Mariamman Temple ist nicht nur optisch beeindruckend, sondern auch einer der wichtigsten hinduistischen Tempel in Thailand. Der Tempel ist der Göttin Mariamman gewidmet, die als Schutzpatronin gegen Krankheiten und Unglück gilt.

Drinnen herrscht eine ganz besondere Atmosphäre. Räucherstäbchen, Blumengirlanden und Gläubige, die Gebete sprechen. Auch wenn der Tempel nicht riesig ist, lohnt sich ein Besuch, um eine ganz andere religiöse Seite Bangkoks kennenzulernen. Als wir dort waren war gerade Gebetsstunde und wir konnten den Gesang hören und den Gläubigen beim beten zusehen. Jenny hat sogar von einem Mönch ein Bindi auf die Stirn bekommen. Das ist der Punkt, den die Hinduisten zwischen den Augenbrauen tragen. Wir fanden den Tempel super interessant und schön. Vor allem weil es ganz anders war als die buddhistischen Tempel Bangkoks. 

Tipps für deinen Besuch

  • Schuhe ausziehen: Wie in allen Tempeln in Thailand gilt auch hier: Schuhe bleiben draußen!
  • Kleiderordnung beachten: Schultern und Knie sollten bedeckt sein.
  • Keine Fotos im Inneren: Respektiere die Regel. Draußen kannst du Bilder machen, aber drinnen ist Fotografieren nicht erlaubt.

07. Wat Ratchabophit

Bangkok hat unzählige Tempel aber der Wat Ratchabophit hebt sich deutlich von den meisten ab. Schon beim Betreten merkst du, dass dieser Tempel etwas Besonderes ist: Goldene Verzierungen, kunstvolle Muster und ein einzigartiger Mix aus thailändischer und europäischer Architektur machen ihn zu einem echten Geheimtipp.

Von außen ist der Tempel krass verziert mit Mosaiken und Gold. Besonders auch die Höhe des eigentlich Runden Tempels macht ihn zu etwas besonderem. Diese Mischung macht den Wat Ratchabophit zu einem der außergewöhnlichsten Tempel in Bangkok.

Besonders beeindruckend ist der goldene Chedi in der Mitte des Tempelhofs, der von kunstvoll verzierten Gängen und goldenen Buddha-Statuen umgeben ist. Die Atmosphäre hier ist unglaublich ruhig und das Beste? Kaum Touristen!

Tipps für deinen Besuch

  • Perfekt zum Fotografieren: Der Tempel ist nicht überlaufen, also kannst du die kunstvollen Details in Ruhe bestaunen (und fotografieren).
  • Keine Eintrittsgebühr: Wat Ratchabophit ist kostenlos zugänglich!
  • Kleiderordnung beachten: Schultern und Knie bedecken, wie in allen Tempeln.
  • Gleich ums Eck vom Wat Pho: Wenn du sowieso in der Gegend bist, lohnt sich der Abstecher auf jeden Fall.

08. Wat Suthat

Bangkok hat unzählige Tempel, aber Wat Suthat gehört definitiv zu den beeindruckendsten und trotzdem wird er oft übersehen. Warum? Keine Ahnung! Denn dieser Tempel ist nicht nur riesig, sondern auch einer der ältesten der Stadt. Schon beim Betreten fällt einem die gigantische sitzende Buddha-Statue auf, die fast 8 Meter hoch ist. Die Wände sind mit wunderschönen, alten Wandmalereien verziert, die das Leben Buddhas erzählen. Die gesamte Tempelanlage ist riesig und nicht so überlaufen wie andere bekannte Tempel in Bangkok, was den Besuch umso angenehmer macht. Als wir dort waren war gerade Gebetsstunde. Die Rufe der Mönche werden dann in der ganzen Anlage durch Lautsprecher übertragen und total viele Thais knien vor dem Buddha. Es war echt interessant das mal zusehen. 

Direkt vor dem Tempel steht übrigens die Giant Swing: Eine riesige rote Schaukel, die früher für religiöse Rituale genutzt wurde. Heute ist sie eines der Wahrzeichen Bangkoks und ein perfekter Fotospot.

Tipps für deinen Besuch

  • Kleiderordnung beachten: Schultern und Knie sollten bedeckt sein.

 

Öffnungszeiten:

Täglich: 08:30 – 21:00 Uhr

Eintrittspreis:

Erwachsene: 100 THB

Tickets können vor Ort gekauft werden.

Standort:

146 Bamrung Mueang Rd
Phra Nakhon
Bangkok 10200
Thailand

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Der Tempel ist gut mit Grab, Tuk Tuk und der Metro erreichbar

09. Chinatown

Wenn du durch Bangkoks Chinatown läufst, bist du mitten im Chaos aber genau das macht den Charme aus! Überall leuchten Schilder in grellen Farben, es duftet nach gegrilltem Fleisch und gebratenen Nudeln, und die Straßen sind voll mit Tuk-Tuks, Mopeds und Menschen. Hier gibt’s einige der besten Streetfood-Spots der Stadt, versteckte Tempel und eine Atmosphäre, die du so schnell nicht vergisst. Chinatown ist eines der ältesten Viertel Bangkoks. Besonders die Yaowarat Road ist ein Muss. Hier reiht sich ein Garküchen-Stand an den nächsten und du kannst dich von Dumplings über gebratene Nudeln bis hin zu knuspriger Ente einmal durchprobieren.

Aber Chinatown ist mehr als nur Essen. In den kleinen Seitengassen findest ganz viele Ramschläden. Die Gasse sind total zugepackt mit allerlei Kram und total schmal. Hier laufen aber trotzdem ganze Menschenmengen durch und teilweise fahren sogar Mopeds durch die Gassen und Menschen. Einfach total crazy. Dieses drubbelige und die ganzen farbigen Schilder haben echt seine Reize. Wir waren total begeistert und das sind wir nicht oft von Chinatowns. 

Tipps für deinen Besuch

  • Beste Zeit? Definitiv abends! Dann gehen die Lichter an, und das Viertel erwacht richtig zum Leben.
  • Lass dich einfach treiben. Die besten Ecken und Stände findest du oft in den kleinen Nebenstraßen.

 

10. Wat Traimit

Der Wat Traimit ist vor allem für eine Sache bekannt: Seine 5,5 Tonnen schwere Buddha-Statue aus purem Gold. Und ja, das klingt ziemlich beeindruckend, aber ganz ehrlich? Wir fanden den Tempel selbst eher okay und kein absolutes Must-See.

Das Spannendste am Wat Traimit ist eigentlich die Geschichte der Statue. Sie war jahrhundertelang mit Gips überzogen, um sie vor Plünderern zu schützen, und niemand wusste, dass sich darunter pures Gold verbirgt. Erst in den 1950ern wurde das zufällig entdeckt, als die Statue beim Transport herunterfiel und der Gips abbrach – eine ziemlich spektakuläre Enthüllung!

Lohnt sich der Besuch?

  • Die Statue ist groß und definitiv beeindruckend, aber der Tempel an sich ist eher schlicht.
  • Wenn du sowieso in Chinatown bist, kannst du ihn als kurzen Stopp mitnehmen, da er direkt am Eingang des Viertels liegt.
  • Falls du wenig Zeit hast, gibt es in Bangkok beeindruckendere Tempel, die mehr bieten.

Tipps für deinen Besuch

  • Kleidung: Schultern und Knie sollten wie in allen Tempeln bedeckt sein.

Öffnungszeiten:

Täglich: 08:00 – 17:00 Uhr

Eintrittspreis:

Erwachsene: 100 THB

Tickets können vor Ort gekauft werden.

Standort:

661 ถ. เจริญกรุง Talat Noi
Samphanthawong
Bangkok 10100
Thailand

Google Maps Standort

Der Tempel ist gut mit Grab, Tuk Tuk und der Metro erreichbar

11. Icon Siam

Bangkok hat viele Malls, aber das ICONSIAM setzt nochmal ganz neue Maßstäbe. Direkt am Chao Phraya gelegen, ist es nicht nur ein riesiges Einkaufszentrum, sondern ein echtes Erlebnis. Hier findest du Luxusmarken, einen traditionellen Thai-Markt und sogar eine eigene Lichter-Show am Fluss. Klingt übertrieben? Ja, ein bisschen, aber genau das macht ICONSIAM so besonders. Von Chanel bis Uniqlo gibt’s hier einfach alles. Egal, ob du Luxus-Shopping machen oder einfach nur durch die Stores schlendern willst, hier kannst du locker ein paar Stunden verbringen. SookSiam ist der schwimmende Markt in der Mall. Der untere Bereich ist wie ein traditioneller Markt aufgebaut, inklusive Boote, die thailändisches Streetfood servieren. Draußen gibt’s eine riesige Terrasse mit tollem Blick auf den Fluss. Abends kannst du hier eine Wasser- und Lichtershow erleben, kostenlos! Wir waren echt erstaunt über die Größe des Einkaufszentrums. Hier kannst du Stunden verbringen. Besonders der Markt hat uns gefallen, da es doch nochmal was ganz anderes war als die typischen Nachtmärkte.

12. Che Chin Khor

Der Che Chin Khor Tempel in Bangkok ist ein kleiner, aber auffälliger chinesisch-buddhistischer Tempel direkt am Chao Phraya. Besonders ins Auge sticht die hohe, bunte Pagode, die ein echter Hingucker ist – zumindest von außen. Wir hatten uns viel von diesem Ort erhofft, aber unser Besuch war eher enttäuschend. Vielleicht lag es am strömenden Regen, vielleicht an der geschlossenen Terrasse auf der Pagode aber irgendwie sprang der Funke nicht über. Die Pagode war zwar offen, aber alle Türen zur Terrasse waren verriegelt, sodass wir den Blick auf den Fluss nicht genießen konnten. Insgesamt wirkte die Anlage etwas verlassen und bot nicht wirklich viel zu entdecken. Wenn du in der Nähe bist und Zeit hast schau ruhig mal vorbei. Von außen sieht der Tempel ganz nett aus. Erwarte aber nicht zu viel. 

13. Wat Benchamabophit

Der Wat Benchamabophit, besser bekannt als der Marmortempel, ist einer der elegantesten und architektonisch beeindruckendsten Tempel Bangkoks. Während sich Touristenmassen durch Wat Pho und Wat Arun schieben, geht es hier deutlich entspannter zu. Der Tempel ist zwar nicht so bekannt wie die großen Highlights der Stadt, aber genau das macht seinen Charme aus. Schon beim Betreten fällt die außergewöhnliche Bauweise ins Auge: Statt der üblichen Backstein- und Goldkonstruktionen besteht Wat Benchamabophit aus feinstem italienischen Carrara-Marmor, was ihm eine edle, fast schon königliche Ausstrahlung verleiht. Der weiße Marmor strahlt im Sonnenlicht, und die roten Dächer setzen wunderschöne Kontraste. Im Inneren erwartet dich eine beeindruckende Buddha-Statue, die eine Kopie des berühmten Phra Buddha Chinnarat aus Phitsanulok ist. Der Wat Benchamabophit ist viel weniger überlaufen als die bekannten Tempel Bangkoks, was den Besuch angenehm entspannt macht. Perfekt, wenn du mal ein Tempelerlebnis ohne Menschenmassen suchst. Für uns war der Tempel einer der schönsten in Bangkok und wir würden immer wieder kommen. Auch der Rest der Tempelanlage ist super schön. Im hinteren Teil findest du auch das Wohnviertel der Mönche. 

Tipps für deinen Besuch

  • Kleidung beachten: Wie in allen Tempeln gilt: Schultern und Knie sollten bedeckt sein.
  • Fotospot: Der Blick durch die Torbögen zum Hauptgebäude ist einer der besten Fotospots im Tempel

Öffnungszeiten:

Täglich: 08:00 – 17:00 Uhr

Eintrittspreis:

Erwachsene: 100 THB

Tickets können vor Ort gekauft werden.

Standort:

69 Thanon Si Ayutthaya
Dusit, Dusit District
Bangkok 10300
Thailand

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Der Tempel ist gut mit Grab und Tuk Tuk

14. Wat Saket (Golden Mount)

Der Golden Mount, oder Wat Saket, ist eine der bekanntesten Tempelanlagen Bangkoks. Auf einem künstlichen Hügel erbaut, bietet er eine 360°-Aussicht über die Stadt – klingt erstmal vielversprechend. Aber ganz ehrlich? Wir fanden den Tempel okay, aber nicht wirklich ein Highlight. Ja, die Aussicht ist schön, und die goldene Chedi auf der Spitze sieht beeindruckend aus. Aber: Der Aufstieg über die 344 Stufen ist nichts für heiße Tage, und wenn du Pech hast (so wie wir), ist es oben einfach viel zu voll. Die Plattform ist nicht besonders groß, und mit all den Menschen fühlt es sich schnell gequetscht an. Die Schuhe behältst du in dem Tempel an. Wir denken weil es sonst einfach zu voll wird. Das komische: Wenn du dort auf die Toilette willst musst du die Schuhe ausziehen (Jenny ist direkt wieder umgedreht und hat eine andere Toilette gesucht wo man die Schuhe anbehalten darf). Trotzdem gibt es ein paar nette Details: Während des Aufstiegs kommst du an kleinen Wasserfällen, Glocken und Buddha-Statuen vorbei, die für eine angenehme Atmosphäre sorgen. Die goldene Stupa auf dem Gipfel glänzt natürlich imposant in der Sonne, aber das gibt es in Bangkok eben auch an vielen anderen Tempeln. Fazit: Golden Mount sieht auf Fotos cooler aus, als er sich anfühlt. Die Aussicht ist nett, aber es gibt in Bangkok definitiv spektakulärere Orte, vor allem, wenn du keine Lust auf überfüllte Tempel hast.

Tipps für deinen Besuch

  • 344 Stufen hoch, aber keine Angst, es ist machbar!
  • Kleiderordnung wie in allen Tempeln: Schultern und Knie bedecken.

Öffnungszeiten:

Täglich: 07:30 – 19:00 Uhr

Eintrittspreis:

Erwachsene: 100 THB

Tickets können vor Ort gekauft werden.

Standort:

344 Chakkraphatdi Phong Rd
Ban Bat, Pom Prap Sattru Phai
Bangkok 10100
Thailand

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Der Tempel ist gut mit Grab, Tuk Tuk und der Metro erreichbar

15. Wat Arun 

Der Wat Arun, auch bekannt als der Tempel der Morgenröte, ist einer der bekanntesten und fotogensten Tempel Bangkoks und das merkt man sofort. Die riesige, kunstvoll verzierte Tempelanlage direkt am Chao Phraya ist einfach beeindruckend. Aber ganz ehrlich? Es war unfassbar voll, vor allem weil gefühlt jede zweite Person ein Fotoshooting in traditioneller Kleidung hatte. Auch wenn die Menschenmassen teilweise echt nerven können, ist Wat Arun architektonisch einer der beeindruckendsten Tempel der Stadt. Die zentrale 77 Meter hohe Prang (Turm) ist mit tausenden bunten Porzellankacheln verziert und sieht aus jeder Perspektive einfach nur spektakulär aus. Besonders schön sind die filigranen Muster und die eingebauten Statuen, die den Tempel einzigartig machen. Fahr auch unbedingt mit dem Boot auf die andere Seite des Flusses. Vom Boot selbst und von der anderen Seite des Ufers hast du noch einmal eine ganz andere Sicht auf den Tempel. Auch die vielen Gassen mit dem Tempel im Hintergrund sind ein schönes Fotomotiv. Genauso soll der Sonnenuntergang und die Beleuchtung bei Nacht von hier wunderschön sein. 

Tipps, um den Besuch zu genießen

  • Früh kommen oder kurz vor Schließung! Vormittags sind schon viele Menschen da, aber nachmittags wird es richtig voll vor allem mit Fotoshootings.
  • Kleiderordnung beachten: Knie und Schultern müssen bedeckt sein.
  • Perfekte Kombination mit Wat Pho: Der Tempel liegt direkt gegenüber am Fluss. Eine kurze Bootsfahrt bringt dich rüber.

Öffnungszeiten:

Täglich: 07:30 – 17:30 Uhr

Eintrittspreis:

Erwachsene: 200 THB

Tickets können vor Ort gekauft werden.

Standort:

158 Thanon Wang Doem
Wat Arun, Bangkok
Yai, Bangkok 10600
Thailand

Google Maps Standort

Der Tempel ist gut mit Grab, Tuk Tuk und der Metro erreichbar

16. MBK Center

Das MBK Center ist eins der bekanntesten Einkaufszentren in Bangkok aber wenn du hier luxuriöse Markenboutiquen erwartest, bist du falsch. Statt High-End-Mode findest du hier eine riesige Auswahl an günstigen Klamotten, Elektronik, Souvenirs und gefälschten Markenprodukten. Das MBK ist eher ein riesiger Indoor-Markt als eine typische Mall. Perfekt, wenn du günstig shoppen willst oder Lust hast, dein Verhandlungsgeschick zu testen. Hier bekommst du von Streetwear über Handyzubehör bis hin zu gefälschten Designertaschen einfach alles. Aber nicht alles ist von bester Qualität. Besonders bei Elektronik solltest du aufpassen. Am besten vorher genau checken, was du kaufst. Handeln ist Pflicht! Die ersten Preise sind fast immer zu hoch, also trau dich zu verhandeln. Wir haben im MBK Center mehrere T-Shirts gekauft und sind nach wie vor begeistert. 

17. Asiatique the Riverfront

Das Asiatique the Riverfront ist eine Mischung aus Nachtmarkt, Einkaufszentrum und Freizeitpark direkt am Chao Phraya gelegen. Wenn du ein entspanntes Shopping- und Food-Erlebnis mit schöner Aussicht suchst, bist du hier genau richtig. Allerdings solltest du wissen: Asiatique ist nicht der klassische Straßenmarkt mit Billigpreisen, sondern eher ein stylischer, touristischer Markt mit westlichem Touch. Besonders am Abend, wenn alles beleuchtet ist, ist die Atmosphäre richtig schön. Hier gibt’s Kleidung, Souvenirs und Kunsthandwerk, aber die Preise sind oft höher als auf normalen Märkten. Das Highlight ist das große Riesenrad, das eine geniale Aussicht auf Bangkok bei Nacht bietet. Der Preis war aber krass Teuer. Uns hat der Markt ganz gut gefallen, wobei wir uns mehr Stände erhofft haben aber es war trotzdem richtig schön und wir haben einen Weinflaschenhalter in Form eines Elefanten ergattert. 

18. Erawan Schrein

Mitten im hektischen Bangkok, umgeben von Hochhäusern und Einkaufszentren, steht der Erawan-Schrein. Ein kleiner, aber extrem wichtiger hinduistischer Schrein, der oft übersehen wird. Hier beten täglich hunderte Menschen, lassen Tänzerinnen für ihre Wünsche auftreten oder bringen Blumenopfer dar. Die Atmosphäre ist intensiv und ganz anders als in den großen Tempeln Bangkoks. Der Schrein ist dem viergesichtigen Hindu-Gott Brahma gewidmet und soll Glück und Schutz bringen. Besonders Geschäftsleute kommen hierher, um um Erfolg zu bitten, was Sinn macht,, denn der Schrein steht direkt an einer der wichtigsten Kreuzungen Bangkoks. Umgeben von riesigen Mall, wie der CentralWorld.

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