Sukhothai • Reiseguide

Sukhothai • Reiseguide

Wenn man an Sukhothai denkt, kommt einem sofort die Geschichte Thailands in den Sinn. Die alte Königsstadt gehört zu den bekanntesten Orten des Landes und war für uns ein absolutes Must-See. Die Sukhothai Sehenswürdigkeiten liegen größtenteils im historischen Park der Stadt und zählen zu den beeindruckendsten Kulturstätten Thailands. Die Atmosphäre dort hat uns total geflasht.

Besonders cool: Es gibt hier so viele Tempelruinen und riesige Buddha-Statuen zu entdecken, von denen wir vorher gar nichts wussten. Jeder Spot ist irgendwie noch beeindruckender als der andere und die Stimmung vor Ort ist einfach magisch.

Der Ort ist heute UNESCO-Weltkulturerbe und der historische Sukhothai Park ist der perfekte Ort, um durch die Geschichte Thailands zu schlendern, am besten mit dem Fahrrad oder ganz entspannt zu Fuß. Ein echtes Highlight, das du dir nicht entgehen lassen solltest!.

Wir waren zu Loy Krathong dort und können es nur jedem ans Herz legen. Es war so unfassbar schön im historischen Park.

01. Central Zone • Histoischer Park

Wat Mahathat

Wat Mahathat ist die größte und wichtigste Tempelanlage im historischen Sukhothai Park. Die Ruinen sind beeindruckend gut erhalten und besonders die riesigen Buddha-Statuen zwischen den alten Säulen haben eine ganz besonderen Flair. Hier spürt man, wie bedeutend Sukhothai einst war. Die zwei stehenden Buddhas an den Seiten des Haupttempels sind ein beliebtes Fotomotiv und wirken in der morgens einfach magisch. Hier findest du außerdem das berühmte Fotomotiv. Den sitzenden Buddha vor einem See mit einer Palme im Hintergrund. (Bild 2, 4, 6 & 7)

Wat Sa Si

Dieser Tempel liegt auf einer kleinen Insel mitten im Wasser. Eine schmale Holzbrücke führt hinüber, und die zentrale Stupa ragt malerisch in den Himmel. Der große sitzende Buddha vor der Stupa macht den Tempel zu einem perfekten Fotospot. (Bild 5)

Wat Sorasak

Dieser Tempel sieht anders aus als die meisten in Sukhothai. Seine kreisförmige Stupa wird von 24 Elefantenstatuen getragen, die rund um die Basis angeordnet sind. Einige der Figuren sind zwar schon etwas verwittert, aber das macht den Charme dieses Tempels nur noch stärker. Die Elefanten symbolisieren Stärke und Schutz und der Tempel ist auf jeden Fall ein echter Hingucker! Er liegt 5 Minuten zu Fuß außerhalb des eingezäunten Parks. (Bild 8 &9)

Wat Sri Sawai

Dieser Tempel wurde ursprünglich als hinduistischer Schrein erbaut und später in eine buddhistische Anlage umgewandelt. Besonders auffällig sind die drei hohen Prangs (Türme), die an Angkor Wat erinnern. Die feinen Steinverzierungen an den Türmen zeigen, dass Wat Sri Sawai einst ein wichtiger Ort für hinduistische Rituale war, bevor der Buddhismus in Sukhothai immer bedeutender wurde. (Bild 1 &3)

Wat Chana Songkhram

Wat Chana Songkhram ist eine kleinere Tempelanlage, die oft übersehen wird, dabei hat sie einen besonderen Charme. Die Stupa ist gut erhalten, und die Überreste der Säulen lassen erahnen, wie der Tempel früher einmal ausgesehen haben muss. 

Was der Park für uns so besonders gemacht hat, ist die entspannte Atmosphäre. Kein Stress und tatsächlich erstaunlich wenig Touristen, stattdessen kannst du mit dem Fahrrad oder zu Fuß durch die weitläufigen Ruinen laufen oder fahren und dir alles in Ruhe anschauen. Die Landschaft mit den Wassergräben, Brücken und schattenspendenden Bäumen macht den Park zu einem der schönsten Orte, die wir in Thailand besucht haben. Wir würden dir empfehlen dir ein Fahrrad zu mieten. Wir haben es leider nicht gemacht und durch die relativ weiten Wege dann nicht alles gesehen, was wir uns vorgenommen haben. 

02. Loy Krathong

Wenn du schon mal von Loy Krathong gehört hast, dann weißt du bestimmt, dass es eines der schönsten Feste in Thailand ist. Und wenn du das Ganze noch an einem richtig magischen und ursprünglichen Ort erleben willst, dann führt kein Weg am historischen Sukhothai Park vorbei. Genau hier soll das Fest seinen Ursprung haben und das merkst du sofort an der besonderen Atmosphäre.

Während des Lichterfests verwandelt sich der Park in ein leuchtendes Paradies. Die alten Tempelruinen und Wassergräben sind mit tausenden Lichtern und Kerzen geschmückt, und überall lassen die Menschen ihre Krathongs, kleine, schwimmende Blütenflöße, zu Wasser. Das Ganze sieht nicht nur atemberaubend aus, sondern wirkt hier irgendwie besonders natürlich und traditionell. Obwohl es ein bekanntes Fest ist, fühlte es sich in Sukhothai gar nicht überlaufen oder übertrieben touristisch an. Die Menschen vor Ort feiern das Fest mit echter Hingabe, und genau das macht die Atmosphäre so besonders. Auch der Mix aus den alten Tempelruinen und den Wassergräben mit den Bötchen machen den Ort ganz besonders und schöner als wir das Fest an anderen Orten Thailands empfunden haben. 

Was uns begeistert hat, war die Tradition und entspannter Stimmung. Tagsüber kannst du durch den Park schlendern. Abends wird es dann richtig magisch: Überall schimmern Lichter, der Duft von Räucherstäbchen liegt in der Luft und das Ganze wird mit einem spektakulären Feuerwerk gekrönt. Es werden Shows aufgeführt und es gibt sogar eine Lichtershow.

Unser Tipp: Besorg dir unbedingt ein eigenes Krathong. Es macht super viel Spaß, das kleine Floß ins Wasser zu setzen und sich dabei etwas zu wünschen. Die Karthongs bekommst du überall an den Wegen gegen wirklich kleines Geld. 

Loy Krathong ist wirklich ein Sukhothai Highlight, das du so schnell nicht vergisst. Es verbindet die Magie der Tempel mit dem schönsten Fest Thailands und das Ganze ohne den typischen Touristenrummel. Wenn du eine authentische Loy Krathong-Erfahrung suchst, bist du hier genau richtig. Wir fanden das Fest hier sogar noch schöner als in Chiang Mai.

Tipp: Das Fest wird hier ca. 1 Woche lang gefeiert. Wenn du gut planst kannst du somit das Fest hier und an einem anderen Ort in Thailand erleben. Wir sind von Sukhothai aus nach Chiang Mai und haben so an 4 Abenden Loy Krathong gefeiert. 

Videos:

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