Unsere technische Ausrüstung
Das haben wir auf unseren Reisen alles dabei
In diesem Beitrag zeigen wir dir, was wir an technischem Equipment alles auf unseren Reisen dabei haben. Früher haben wir unsere Fotos nur mit dem Handy und einer Digitalkamera gemacht. Den Wunsch nach einer Spiegelreflex hatten wir jedoch schon immer. Meistens war uns diese aber zu unhandlich, sodass wir uns zunächst dagegen entschieden haben. Mit der Zeit wollten wir aber qualitativ hochwertige Fotos haben und haben uns entschieden eine zu kaufen. Darauf folgte unsere Drohne. Wie oft wir uns YouTube Vlogs von anderen Reisenden angesehen haben und immer wieder gesagt haben, dass wir eine Drohen haben wollen. Unser Video Kamera war eigentlich eine Notlösung. Wir sind mittlerweile aber froh diese zu haben.
Wichtig zusagen ist auch noch, dass es sich bei diesem Beitrag nicht um Werbung handelt. Wir haben alle Produkte selbst gekauft und möchten euch lediglich unsere Erfahrung und Meinung dazu schildern. Wenn bei uns Besorgungen anstehen, schauen wir auch lieber auf Blogs, was andere Benutzen, als nur auf offiziellen Seiten zu schauen.
Videoausrüstung
Kamera
Sony ZV-1
Die Sony ZV-1 ist unsere neuste technische Errungenschaft. Der Kauf war zwar etwas aus der Not geboren und einigermaßen spontan, aber bereuen tun wir es nicht. Aus der Not geboren deshalb, weil wir ursprünglich mit unserer Canon (s. Fotoausrüstung weiter unten) gefilmt haben und auch weiter filmen wollten, aber mit dem Ton extrem unzufrieden waren. Deshalb haben wir uns ein Mikrofon gekauft, es ausgepackt und voller Freude angebracht, nur um dann festzustellen … Die Kamera ist gar nicht darauf ausgelegt ein externes Mikrofon nutzen zu können. Wer lesen (und genau gucken) kann oder sich zumindest mal ein bisschen informiert ist klar im Vorteil. Da wir aber keinesfalls mit dem Ton der Canon weiterfilmen wollten, haben wir uns informiert und letztendlich in den sauren Apfel gebissen und uns eine zweite Kamera fürs Filmen gekauft. Aber: Es hat sich echt gelohnt.
Die Videoqulität der Sony ist so viel besser als die der Canon. Guck dir dazu gerne mal unser Technikvideo auf Youtube an. Da sieht man es sofort. Liegt natürlich auch daran, dass die Sony in der Lage ist in 4K aufzunehmen und sich auf das Aufnehmen von Videos spezialisiert hat. Sie wirbt sogar damit speziell für Vlogger & Content-Creator gemacht zu sein und bisher verstehen wir absolut warum. Das Bild ist gestochen scharf, selbst bei schneller Bewegung bekommt die ZV-1 es hin das Bild stabil zu halten. Dafür gibt es auch eine extra Funktion Namens Steady Shot und die funktioniert wunderbar. Außerdem hat die Kamera einen richtig guten Autofokus, der zuverlässig funktioniert und sogar einen Produktpräsentationsmodus besitzt, wenn du zwischendurch Gegenstände präsentieren willst. Zudem ist das Display ausklapp- und drehbar, sodass du dich beim Filmen auch selbst sehen kannst. Fürs Vloggen fast schon ein Muss. Außerdem punktet die Kamera mit einen wirklich guten, eingebauten Mikrofon. Dafür wurde z.B. auf Blitz und Sucher verzichtet. Wir haben es ebenfalls im Technikvideo „getestet“ und finden den Ton des eingebauten Mikros auch schon wirklich gut. Vor allem hast du auch im Lieferumfang direkt einen Mini DeadCat Windschutz für das eingebaute Mikro enthalten, wodurch man dich auch bei Wind noch gut versteht. Also gerade für den Start brauchst du nicht unbedingt ein externes Mikro. Wir sind aber trotzdem froh das Mikrofon gekauft zu haben.
Alles in allem also auf jeden Fall ein Kauf, der sich gelohnt hat. Wir haben uns ein bisschen selbst zu dem Glück gezwungen aber sind letztendlich so froh die neue Kamera für unsere Videos zu haben. Also klare Empfehlung unsererseits!
Mikrofon
Rode VideoMic NTG (+ Rode DeadCat Windschutz für NTG)
Wie bei der Sony oben schon erwähnt haben wir uns das Rode Richtmikrofon gekauft, weil wir unseren Videoton grauenvoll fanden. Nach unseren ersten richtigen Videos und Vlogs auf Santorini haben wir erstmal gemerkt wie schlecht die eingebauten Mikrofone unserer Handys und der Spiegelreflexkamera sind. Es war zwar zwischendurch wirklich windig, aber nicht so sehr, dass wir dachten, dass man uns nicht verstehen könnte. Aber spätestens als wir beim zweiten YouTube-Video schon wieder richtig viel untertiteln mussten, weil man einfach nicht verstehen konnte was wir erzählen, war uns klar, dass wir DRINGEND ein externes Mikrofon brauchen. Gesagt, informiert, gekauft und (ja okay auf Grund von mittelschwerer Dämlichkeit von uns über Umwege [s.o.]) Tonqualität erheblich verbessert.
Wir haben uns dirtekt dazu entschlossen ein bisschen mehr Geld für das Mikrofon auszugeben, weil wir beide der Meinung waren, dass man über schlechten Ton in einem Video nicht so leicht hinwegsieht, wie über zeitweise schlechte Videoqualität. Das Geld ist aber mit dem Rode VideoMic NTG gut angelegt. Hier hast du ein richtig gutes Richtmikrofon für jede Situation. Die Montage auf dem Blitzschuh deiner Kamera ist dank der großen Feststellräder schnell gemacht und das Kabel ist durch die „Rillen“ im Halter schnell ordentlich verstaut. Durch den kleinen Schlitten, auf dem das Mikro montiert ist, hast du auch noch die Möglichkeit das Mikro einige Zentimeter vor und zurück zu schieben und so die optimale Distanz für guten Ton zu finden. Abgesehen davon, dass das Mikrofon ohnehin richtig guten Ton aufnimmt hast du hier noch eige Einstellungsmöglichkeiten. Du hast sowohl einen Hoch- als auch einen Tiefpassfilter und zusätzlich dazu noch einen Sicherheitskanal, der die gleiche Tonspur in zwei verschiedenen Lautstärken aufnimmt.
Was wir besonders gut finden ist der Gain-Regler direkt am Mikrofon. Du kannst also den Pegel an der Kamera ein Mal einstellen und dann je nach Umgebung die Lautstäke direkt am Mikro ändern. Sehr praktisch, wie wir finden. Außerdem soll der Akku für ca. 30 Stunden Aufnahme reichen. Haben wir bisher nie gebraucht, aber so haben wir uns zumindest nie über den Akku Sorgen machen müssen. Allerdings fehlt uns ein Indikator für den Akkustand. Geladen wird der Akku über USB Typ-C, über den du das Mikro übrigens auch als UBS-Mikro am PC nutzen kannst. Und noch was zum Akku: Das Mikro schaltet sich automatisch an und aus, wenn es mit der Kamera verbunden ist. Dadurch läufst du nicht Gefahr zu vergessen das Mikrofon auszuschalten, wenn du nicht mehr filmst. Bisher können wir dir das Mikrofon definitiv empfehlen, wenn du auf der Suche nach einem, unserer Meinung nach, fairen Preis-Leistungs-Verhältnis bist.
Wir haben uns außerdem direkt noch eine „tote Katze“ dazu bestellt, um auch in sehr windigen Umgebungen möglichst guten Ton zu haben. Den DeadCat Windschutz für das Rode NTG haben wir aber bisher noch nicht im Einsatz gehabt. Deshalb können wir noch nicht sagen, ob es sinnvoll ist den dazu zu kaufen.
Ersatzakkus & USB Ladegerät
2x Blumax 1100mAh Akku für Sony NP-BX1 + Slim Dual-Ladegerät
Hierzu gibt es nicht so viel zu sagen. Wir vermuten mal, dass jeder der etwas mehr als nur ein, zwei Urlaubsvideos machen möchte, einen Ersatzakku haben möchte. Wir haben uns auch gleich zwei Zusatzakkus gekauft, um nicht auf die Akkuladung des mitgelieferten Akkus vertrauen zu müssen. Der Akku kann zwar per USB Typ-B direkt über die Kamera geladen werden, sodass du die Kamera auch über eine Powerbank aufgeladen bekommst, aber was ist ärgerlicher als ein leerer Akku wenn du an der schönsten Kulisse der Reise bist? Deshalb lieber gleich Ersatzakkus kaufen und mitnehmen, sodass du einfach direkt den Akku tauschen kannst. Die beiden, die wir uns gekauft haben wurden direkt mit USB-Ladegrät geliefert und waren auch gar nicht teuer. Das ist es auf jeden Fall wert.
Kameratasche
Sony LCS-CSJ
Wir haben uns bewusst für eine kleine Kameratasche für unsere Videokamera entschieden, weil wir durch die Canon schon eine recht große Tasche dabei haben, da musste es nicht auch noch eine ähnlich große für die Sony sein. Die Größe reicht vollkommen aus. Die Kamera passt ohne „quetschen“ rein, hat noch zwei extra Fächer, in denen du ggf. weitere SD-Karten oder einen Akku verstauen kannst. Außerdem gibt es neben einer Gürtelschlaufe auch ein Band zum Umhängen. Wenn du das Mikro der ZV-1 nutzt und auch den mitrgelieferten Windschutz nutzt, musst du diesen aber vor dem Verstauen demontieren. Die Kamera passt nur OHNE Windpuschel in die Tasche. Das solltest du beim Kauf ggf. beachten.
SD Karte
SanDisk Extreme SDXC UHS-I 128 GB
Die SD Karte ist natürlich essenziell damit du deine gedrehten Videos auch speichern kannst. Wir haben uns für die SanDisk Extreme entschieden, weil wir die 4K-Funktion unserer Kamera natürlich nutzen wollen und dafür eine gewisse Geschwindigkeit nötig ist. Die Karte hat die UHS Speed Class 3 und nimmt mit bis zu 70 MB/s auf, sodass du 4K-Videos verlustfrei aufnehmen kannst. Wir haben uns für die 128 GB Variante entschieden, um möglichst viel Material speichern zu können. Damit können wir jetzt ca. 2:30 Std in 4k und ca. 5 Std. in HD filmen. Bisher haben wir mit der Karte keinerlei Probleme und können die guten Gewissens empfehlen.
Schnittprogramm
DaVinci Resolve
Um die YouTube Videos zu erstellen ist ein Videoschmittprogramm natürlich unerlässlich. Dadurch werden die vielen Minuten oder sogar Stunden Videomaterial von unseren Reisen zu einem oder mehreren YouTube Videos. Alle Videos auf unserem Kanal sind mit der kostenlosen Version von DaVinci Resolve geschnitten und bearbeitet. Wir können das Programm definitiv empfehlen. Du bekommst hier nämlich unserer Meinung richtig viel für dein nicht bezahltes Geld. Wir können eigentlich immer noch nicht ganz glauben, dass die Software in diesem Umfang kostenlos ist. Hätte uns das jemand vorgestellt und uns als Preis 150€ genannt, hätte keiner von uns (als bis dato Videoschnitt-Laien) den Preis angezweifelt. Die Möglichkeiten hier sind echt vielfältig. Die verschiedenen, einzelnen Videos können per Drag & Drop in die Timeline gezogen und da geschnitten werden und du kannst sowohl für die Video-, als auch die Audiospur Übergänge einfügen, um harte Schnitte zu vermeiden. Außerdem kannst du deine einzelnen Clips digital stabilisieren, wenn die Aufnahe verwackelt ist, zoomen (auch nur für Teile des Clips), Clips croppen oder die Tonaufnahmen an gewünschten Stellen lauter oder leiser regeln. DaVinci Resolve hat außerdem ein extrem gutes Color-Grading (das Programm ist aber auch für seine Farbbearbeitung bekannt) und ein eigenes Tonbearbeitungsprogramm. Auch hier sind richtig viele Effekte einstellbar, ohne die Pro-Version kaufen zu müssen. Ohnehin haben wir bisher wirklich erst ein Mal das „Problem“ gehabt, dass eine Funktion in der kostenlosen Version nicht verfügbar war. War aber auch ein etwas spezieller Extrawunsch von uns, weshalb das zu verschmerzen war. Das Rendern in DaVinci Resolve ist auch wirklich einfach und auch direkt im YouTube Format möglich. Wir würden das Programm grundsätzlich jedem empfehlen, wissen aber auch selbst, dass wir das Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft haben. Es gibt wirklich Unmengen an Einstellmöglichkeiten.
Aber trotz des Schwärmens wollen wir zumindest noch auf ein, zwei Dinge hinweisen. Die Software ist relativ rechenintensiv. Wenn du also einen alten Laptop oder PC hast kann es sein, dass der ganz schön arbeiten muss und auch zwischendurch bei der „Zwischenwidergabe“ ruckelt oder länger braucht, um die Clips zu laden. Gerade auch wenn die Clips durch z.B. 4K-Aufnahmen recht groß und arbeitsspeicherintensiv sind. Außerdem musst du wissen, dass es DaVinci Resolve nicht auf Deutsch gibt. Die komplette Software ist auf Englisch und das kann auch nicht geändert werden. Und zu guter Letzt noch der Hinweis, dass du Geduld mit DaVinci Resolve brauchst. Gerade wenn du, wie wir, frisch mit Videoschnitt anfängst wirkt die Software möglicherweise zu „überladen“. Das ist ein so starkes Programm und das sieht man auch an den ganzen Reitern, Unterpunkten und Untermenüs in den Unterpunkten. Bring also am besten Geduld und Zeit mit, um das Programm anfangs zumindest in den Grundzügen gut zu verstehen. Das hat bei uns gut mit YouTube Einsteiger Tutorials funktioniert, aber auch bestimmt 5 Stunden gedauert bis wir die wichtigstens Dinge konnten. Also überleg dir vorher wie wichtig dir die Nachbearbeitung ist. Wenn es dir nur um das Zusammenfügen von Clips geht, die hübsche Übergänge haben sollen, ist DaVinci Resolve wahrscheinlich nichts für dich. Das können andere Programme sicherlich unkomplizierter. Aber wenn du vielleicht, wie bei uns, gerade auch mit Blick in die Zukunft, ein Tool haben möchtest mit dem du deine Videos wirklich weitreichend bearbeiten und bei Bedarf das Programm sogar noch Upgraden kannst, um noch mehr Möglichkeiten zu haben, dann lohnt es sich dich mal mit der Software auseinander zu setzen.
Fotoausrüstung
Kamera
Canon EOS2000D
Die Canon EOS 2000D ist unsere Spiegelreflexkamera mit der der wir all unsere Fotos aufnehmen. Wir haben die Canon inzwischen seit fast zwei Jahren und sind nach wie vor sehr zufrieden. Diese DSLR war für uns vor allem deshalb interessant, weil man damit schon ziemlich gute Fotos machen kann, ohne gleich ein halbes Vermögen auszugeben. Wir wollten nämlich weg von unserer uralten Kompaktkamera hin zu einer „echten“ Spiegelreflexkamera, um die Fotos auf unseren Reisen auf ein neues Level zu bringen. Allerdings mussten wir gucken, dass das Ganze auch ins Budget passt. Die EOS 2000D passt da ganz gut in das Schema. Ein klasse Einsteiger-DSLR, bei der man für einen humanen Preis wirklich gute Fotos schießen kann. Wir würden dir die Kamera für den Einstieg durchaus empfehlen.
Sie hat viele Einstellungsmöglichkeiten, 24,1 Megapixel, kann die geschossenen Fotos direkt per WLAN auf dein Handy übertragen, hat einen eingebauten Blitz und einen optischen Sucher. Der Autofokus funktioniert schnell und meist sehr zuverlässig und auf dem Bildschirm kannst du direkt die neuen Bilder begutachten.
Was die Zubehör- / Erweiterungsmöglichkeiten angeht bist du hier aber etwas eingeschränkt. Die Kamera hat einen USB Typ-B, einen HDMI und einen Klinken-Anschluss. Aber Vorsicht! Der Klinkeneingang funktioniert lediglich für einen kabelgebundenen Selbstauslöser und zum Beispiel nicht für ein externes Mikrofon, wie wir schmerzlich in unserer Naivität feststellen mussten. Außerdem ist es auch ein kleiner Klinkenanschluss (2,5mm), also Vorsicht beim Zubehörkauf. Davon abgesehen macht sie aber nach wie vor einen guten Job. Die Bilder könnt ihr dann im nächsten Schritt mit weiteren Objektiven oder in der Nachbearbeitung noch ein gutes Stück verbessern.
Canon EF-S 18-135mm
Das Canon EF-S 18-135mm STM Objektiv ist ein Objektiv, das wir uns gekauft haben und mit dem wir inzwischen dauerhaft unterwegs sind. Das Objektiv ist immer vor der Kamera und trotz des etwas höheren Gewichts immer noch handlich und leicht genug, um es immer dabei zu haben. Dieses Objektiv hat einen Bildstabilisator und lässt dich zwischen manuellem und automatischem Fokus wählen. Hierbei hast du es schon mit einem Zoomobjektiv zutun mit dessen Hilfe du wirklich nah an dein Fotoobjekt heran kommst. Ein noch größerer Zoom ist auch, denken wir, aus der Hand kaum noch sinnvoll nutzbar. Mit dem Objektiv bekommst du das Motiv auf höchster Zoomstufe auch aus der Hand noch scharf und ohne Wackler fotografiert.
Die Kamera liegt mit dem Objektiv gut in der Hand und ist trotz des recht hohen Gewichts (480 Gramm) nicht so schwer, dass es sich nach einem Übergewicht vor der Kamera anfühlt. Wir hatten zusätzlich zum Objektiv außerdem noch eine Gegenlichtblende, und für beide Seiten einen Objektivdeckel im Lieferumfang enthalten. Wenn du also direkt ein paar Euro mehr ausgeben willst und kannst, kauf dir am besten direkt dieses Objektiv. Da wirst du unserer Meinung nach länger Spaß dran haben.
Zusätzlich haben wir auf dem Objektiv noch einen UV-Filter. Und zwar genauer gesagt den Hoya UX UV Filter 67 mm. So ein Filter hat den Vorteil, dass er etwas schmutz- und wasserresistenter ist als das normale Objektivglas. Außerdem erfüllt der Filter natürlich den Zweck, dass UV-Strahlen absorbiert werden und das so eine Art „Sonnenbrille“ für die Kamera ist. Das Bild wird aber nicht dunkler sondern einfach etwas weniger undeutlich bei starker UV-Strahlung. Uns hat dieser Filter außerdem schon eine teure Repartatur bzw. eine Neuanschaffung des Objektivs erspart. Warum auch immer ist uns nämlich der erste UV-Filter gesprungen. Also Glück im Unglück. Wir mussten nur den UV-Filter ersetzen. Lohnt sich also einen zu haben.
Ersatzakkus & USB Ladegerät
2x Enegon Ersatzakku & Rapid Dual Ladegerät
Ersatzakkus haben wir natürlich auch bei der DSLR am Start. Hier haben wir uns für ein Zweierset inklusive Ladegerät entschieden. Uns war bei den Ersatzakkus der Canon vor allem wichtig, dass ein USB-Ladegerät dabei ist. Das „Problem“ bei der Canon ist nämlich, dass zwar ein Ladegerät mitgeliefert wird, das aber nur über die Steckdose genutzt werden kann, da der Stecker fest verbaut ist. Fanden wir für das Reisen eher unpraktisch. Wir wollten die Möglichkeit haben die Akkus auch unterwegs per Powerbank laden zu können und deshalb ist es dieses Zweierset inklusive USB-Ladegerät mit Status LED geworden. Bisher haben wir auch nichts zu meckern und können dir das Set empfehlen.
SD Karte
SanDisk Extreme Pro SDXC UHS-I 128 GB
Die SD Karte, die wir für unsere Spiegelreflexkamera nutzen ist fast die Gleiche wie die unserer Videokamera. Dieses Modell hier ist sogar die etwas „bessere“ oder zumindest die schnellere. Der einzige nennenswerte Unterschied zur SD Karte der Sony oben ist, dass die Übertragungsgeschwindigkeit hier bei bis zu 170 MB/s liegt. Das mag für Serienbilder oder hochauflösende Videos noch einen Tick besser sein, aber wir müssen zugeben, dass wir keinen Unterschied gemerkt haben. Das Modell ist es, um ehrlich zu sein, auch nur geworden, weil es gerade im Angebot und dadurch günstiger als die „nicht Pro“ Variante war. Unserer Meinung nach reicht die „Extreme“ Version auch für die DSLR volkommen aus.
Fotobearbeitung
Lightroom
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Drohnenausrüstung
Drohne
DJI Mini 3 Pro
Ach ja … unsere Drohne. Lange ein großer Wunsch gewesen, den wir uns dann nach langem Überlegen und Informieren endlich erfüllt haben. Wir waren schon immer begeistert von Drohnenaufnahmen. Immer wenn wir uns YouTube Videos von anderen Bloggern/Vloggern auf Reisen angeschaut haben und dann die Drohnenaufnahmen kamen haben wir gesagt: „Wir brauchen dringend eine Drohne!“ Und irgendwann haben wir uns dann wirklich mal ernsthaft damit beschäftigt und uns schlau gemacht was da so für uns in Frage käme und worauf wir möglicherweise zu achten haben. Nach ein paar Wochen der Recherche haben wir uns dann doch recht schnell und einstimmig für die DJI Mini 2 entschieden.
Mittlerweile haben wir uns aber das Nachfolgermodell gekauft, die DJI Mini 3 Pro. Wir haben lange mit uns gerungen, ob das nötoiig ist, weil der Preis mit etwas mehr als 1.000€ schon sehr hoch ist. Aber die Funktionen, die im Gegensatz zur Mini 2 dazu gekommen sind haben uns letztendlich doch überzeugt. Denn die Mini 3 Pro kann „echtes“ Hochformat. Die Kamera iost also um 90° drehbar, sodass du Fotos und Videosdirekt passend für Social Media aufnehmen kannst und nicht in der Nachbearbeitung zoomen und schneiden musst. Außerdem hat das neue Modell Hindernissensoren vorne, hinten und unten, sodass Kollisionen vermiden werden können und als drittes überzeugendes Argument liefert die Mini 3 Pro einen „Follow me“ Modus. Die Drohne fliegt also einem voreingestellten Objekt hinterher. Gerade die drei großen Änderungen zum Vorgänger haben uns dann doch überzeugt, trotz des Preises, die neue zu kaufen.
Sonist bleiben natürlkich alle Argumente, die für die Mini 2 sprachen auch bei der Mini 3 Pro bestehen. Da wir die Drohne möglichst auf jede Reise mitnehmen wollen und natürlich vor haben die auch so viel wie möglich zu nutzen, wollten wir eine Drohne die unter der „magischen“ 250g-Grenze liegt. Denn mit Drohnen die weniger als 250 Gramm wiegen entfallen einige Auflagen zum Fliegen der Drohne. Und in dieser Gewichtsklasse kommt man kaum an der DJI Mini vorbei. Während wir uns nach Drohnen umgeguckt haben sind wir im Endeffekt immer wieder bei der Mini 2 von DJI gelandet und genau deshalb haben wir uns dann ursprünglich auch für diese Drohne und jetzt für dne Nachfolger entschieden.
Die Drohne ist wirklich kompakt und kann überall mit hin genommen werden. In zusammengeklapptem Zustand ist die Mini 3 Pro gerade mal ca. 15cm lang, 9cm breit und 6cm hoch. Natürlich muss der Controller zum Fliegen immer mitgenommen werden, der sogar etwas größer als die Drohne selbst ist. Mit der Mini 3 Pro könnt ihr laut Hersteller bis zu 34 Minuten mit einer Akkuladung fliegen. Effektiv kommen wir in unseren Tests mit der Mini 2, die offiziell 31 Minuten Flugzeit hat, auf ca. 25 Minuten Flugzeit. Die Mini 3 haben wir Stand jetzt noch nicht ausgiebig getestet. Die Kamera der Drohne kann Aufnahmen (Video & Foto) in 4K-Auflösung machen. Die wirklich gute Kamera arbeitet mit einem Gimbal, wodurch du selbst bei schnellem und etwas ruckeligem Flug sehr stabile Bilder und Videos bekommst. Bewegen kannst du die Kamera auf bis zu -90° (also senkrecht nach unten), wodurch tolle Aufnahmen entstehen können.
Außerdem hat die DJI Fly App, die du zum Fliegen der Drohne zwingend brauchst, viele Einstellungsmöglichkeiten und auch einige automatische Flug- und Aufnahmemodi mit denen du super Videos aufnehmen kannst, ohne die Drohne direkt zu steuern. Apropos, gesteuert wird die Drohne mit dem Controller aus dem Lieferumfang und dem Handy. Das Handy dient dabei als Bildschirm und gibt das Kamerabild wider und du kannst alle Einstellungen über dein Smartphone vornehmen. Die benötigten Kabel werden mitgeliefert.
Also wir sind insgesamt super zufrieden und haben uns gefreut wie kleine Kinder als wir unsere ersten eigenen Drohnenaufnahmen gesehen haben. Wir finden Aufnahmen aus der Luft haben immer etwas ganz besonderes. Unsere ersten Flugversuche kannst du dir auf unserem YouTube Kanal anschauen. Da haben wir ein Video zu unserem ersten Testflug hochgeladen, das auch reichlich Drohnenaufnahmen enthält. Hier allerdings noch mit der Mini 2. Die ersten Aufnahmen miut der Mini 3 Pro werden im September oder Oktober 2022 asuf unserem Kanal von den Kanaren zu sehen sein. Die Aufnahmen kannst du übrigens auch direkt von der Drohne auf den Handy übertragen, wenn du nicht warten kannst bis du wieder am Rechner sitzt. Wir können dir die DJI Mini 2 bisher nur empfehlen und gehen davon aus, dass wir die Meinung zur Mini 3 Pro nicht ändern werden. Wenn du dir auch bei jeder Luftaufnahme von traumhaften Landschaften denkst: „Ich brauche eine Drohne“ dann ist die Mini 2 eine super Wahl. Unserer Meinung nach du hier wirklich gute Qualität (sowohl bei den Aufnahmen als auch bei deHardware) für einen angemessenen Preis. Zum Nachfolgemodell würden wir ohne ausgiebigen Test erstmal das gleiche sagen. Hier musst du wissen wie wichtig dir die zusätzlichen Features sind.
Drohnenzubehör
Fly More Combo
Wir haben uns beim Thema Zubehör gleich für die Fly More Combo entschieden und sind der Meinung, dass das jeder tun sollte (vorausgesetzt der Geldbeutel gibt es her, versteht sich). Ohne die Combo bekommst du eine flugfertige Drohne. Also die Drohne, den Controller inkl. Kabel fürs Handy, ein Paar Ersatzpropeller, einen Gimbal-Schutz, ein paar Schrauben + Schraubendreher, ein Paar Ersatzsteuerknüppel und einen Akku. Und der Punkt Akku war schon der Hauptgrund für uns, uns für die Combo zu entscheiden. Denn wie oben gesagt kommst du effektiuv ca. 25 Minuten mit einem Akku aus. Und diese 25 Minuten können wirklich schnell rum sein. Glaub uns. Dementsprechend hätten wir uns wohl eh einen Zusatzakku gekauft. Bei der Fly More Combo sind direkt 2 Zusatzakkus und ein extra Ladegerät dabei, sodass du in Summe auf ca. 1 Std 15 Minuten Flugzeit kommt wenn du alle Akkus voll geladen mitnimmst. Das klingt doch schon besser, oder? Das Ladegerät hat außerdem den Vorteil, dass du das im Zweifel auch als Powerbank für Handy und Co. nutzen könntest. Zusätzlich zu den beiden Akkus sind noch ein Propellerhalter, damit die Propeller beim Transport fixiert sind, 2 weitere Paar Ersatzpropeller und eine Umhängetasche, in der du alles entspannt verstaut bekommst, dabei.
Es war also vor allem wegen der Akkus für uns keine Frage, dass wir, wenn wir schon das Geld ausgeben, auch direkt den Mehrpreis für die Fly More Combo in Kauf nehmen. Lohnt sich unserer Meinung nach das Paket zu kaufen, weil noch einige praktische Dinge enthalten sind und du übrigens beim Akku-Einzelkauf auch nicht günstiger wegkommen würdest.
Micro SD Karte
SanDisk Extreme microSDXC UHS-I 128 GB
Bei der microSD Karte sind wir, wie bei unseren beiden Kameras, auch bei der SanDisk Extreme mit 128 GB Speicher geblieben. Die Karte ist schnell genug, um die 4K-Aufnahmen der Mini 2 direkt zu verarbeiten und hat genug Speicherplatz. Abgesehen davon ist das auch einer der von DJI offiziell empfohlenen Speicherkarten für die Mini 2, weshalb du damit sicherlich nichts falsch machst. Außerdem hat SanDisk ein wirklich gutes Preis-Leistungs-Verhätnis, weshalb wir auch aktuell keinen Grund sehen auf eine andere Speicherkarte umzusteigen.
Action-/ Unterwasserausrüstung
Kamera
Apeman Action Cam A80 (Komplettset)
Die Apeman A80 Action Cam nutzen wir fast ausschließlich für Unterwasseraufnahmen. Wir wollten gerade für Ägyptens traumhafte Unterwasserwelt eine Kamera haben, mit der wir das auch festhalten können. Beim Ersten Mal haben wir nämlich einfach mal zum Testen nur eine Einweg-Unterwasserkamera gekauft und den Grundsatz der Unterwasserbilder für sehr gut, aber die Kamera für sehr schlecht befunden. Deshalb haben wir uns eine kleine Kamera ausgesucht, die relativ günstig zu haben ist und trotzdem gute Aufnahmen macht. Die Fotos und Videos sind wirklich ansehnlich und du musst kein halbes Vermögen für eine Markenkamera ausgeben. Wir sind bisher zufrieden mit der Kamera für den Zweck den sie bei uns erfüllen soll. Aber du darfst natürlich auch nicht zu viel erwarten. Das Menü ist etwas ungelenk zu bedienen und auch die Übersetzung ist nicht ganz so schick. Man versteht aber alles problemlos. Die App ist minimalistisch, tut aber was sie soll, nämlich Dateien übertragen.
Komplettset steht im Titel deshalb dabei, weil wir die Kamera in einem kleinen „Köfferchen“ gekauft haben in dem noch reichlich Zubehör war. Unter Anderem eben die Hülle zum Filmen unter Wasser, eine Staubschutzhülle, diverse Clips und Halter, um die Kamera an allen Möglichken Dingen befestigen zu können, ein paar Kabelbinder, ein Einbeinstativ/ Selfie Stick und ein Ersatzakku waren enthalten. Damit kannst du auf jeden Fall erstmal in jeder Situation filmen und fotografieren.
Also insgesamt ist die Apeman A80 fürs Erste eine gute, preisgünstige Kamera mit der ihr sehr ordentliche Aufnahmen unter Wasser machen könnt. Mehr können wir auch eigentlich nicht beurteilen, weil das unser einziger Einsatzzweck ist.
Micro SD Karte
2x Samsung EVO Plus Micro SDXC 64 GB
Als Speichermedium brauchst du für die Apeman A80 eine microSD Karte. Wir haben uns hier für die Samsung EVO Plus mit 64 GB Kapazität entschieden und können bis heute keine schlechten Eigenschaften feststellen. Die Karte tut was sie soll und ist schnell in der Speicher- und Übertragungsgeschwindigkeit. Wir haben uns hiervon gleich zwei Karten gekauft, um im Zweifel wechseln zu können falls doch mal eine voll ist.
Ersatzakkus & USB Ladegerät
2x Apeman Action Cam Akku 1.050mAh mit USB Dual Battery Charger
Damit wir auch beim Filmen unter Wasser nie das Problem haben den Akku leer zu filmen und dann nicht weiter aufnehmen zu können haben wir uns noch zwei weitere Akkus gekauft. Dadurch, dass die Laufzeit bei unter einer Strunde pro Akku liegt kann das bei längerer Nutzung auch schon mal nötig sein mehr als einen Ersatzakku dabei zu haben (z.B. auf unserer Delfintour in Ägypten). Bei diesen beiden Akkus war auch noch ein dual Ladegerät dabei mit dem du die Akkus bequem aufladen kannst.
Zubehör
Apeman Unterwasser Handgriff
Zusätzlich zu dem Zubehör das ohnehin bei der Kamera dabei war, haben wir uns noch einen Unterwasser Handgriff gekauft. Das ist insofern hilfreich als dass die Kamera nicht untergehen kann wenn sie auf den Unterwassergriff geschraubt ist. Der Griff schwimmt nämlich immer oben. Zusätzlich dazu hast du da noch ein Band dran mit dem du dir die Kamera mit Griff entweder umhängen oder um dein Handgelenk wickeln kannst. Ist also schon eine lohnenswerte Anschaffung wie wir finden.
Weitere Ausrüstung
Kamerarucksack
Lowepro ProTactic Rucksack 450 AW II
Einer der neusten Anschaffungen ist der Kamerarucksack von Lowepro und wir müssen sagen, dass wir den echt mega finden. Der Rucksack ist zwar nicht gerade günstig, aber jeden Cent wert. Der Rucksack hat mit 36 x 22 x 52 cm ziemlich genau die Größe eines Handgepäckstücks bei Flugreisen und eignet sich damit schon mal wunderbar für deine Reise. Das Gewicht des Rucksacks ist mit etwas über 2,5 Kilo schon nicht leicht, aber dafür ist der Rucksack wirklich robust und erinnert vom Material an einen Hartschalenkoffer. Das ist auch gut, weil so das gesamte technische Equipment gut geschützt ist.
Wir bekommen unsere komplette Ausrüstung entspannt im Inneren verstaut. Also Spiegelreflexkamera, Videokamera, Mikro, Drohne inkl. sämtlichem Zubehör, Kabeltaschen mit Ersatzakkus, Powerbanks und Stativ passen ohne Probleme und gut sortiert in den Rucksack. Durch die Trenner im Inneren, die du komplett nach deinen Bedürfnissen anordnen kannst, kannst du alles in ein eigenes Fach legen. Das schafft Ordnung und Schutz für Kameras & Co. Abgesehen davon kannst du das Innenleben so sortieren, dass du von jeder Seite durch ein Reißverschlussfach schnell an das Wichtigste dran kommst.
Zusätzlich kann der Rucksack oben geöffnet werden. Den gesamten Rucksack machst du am Rücken auf. Musst also nicht von oben „reinwerfen“, sondern kannst von hinten bequem alles einpacken. Zusätzlich gibt es auch an der Außenseite noch viele Befestigungsmöglichkeiten und auch ein Regenschutz ist dabei. Die Investition hat sich auf jeden Fall gelohnt. So ist immer unser gesamtes Equipment gut geordnet zusammen und durch die schöne Aufteilung schnell griffbereit. Wir können den Rucksack nur empfehlen.
Handys
Samsung Galaxy A71 & Samsung Galaxy S20 FE
Natürlich gehören auch unsere Smartphones zu unserer Ausrüstung. Inzwischen erfreulicherweise fast nur noch als Informationsgeber oder Navigationsgerät. Anfangs haben wir auch einige Fotos und Videos mit dem Handy gemacht, aber das wäre inzwischen ehrlich gesagt ein bisschen blöd bei der Ausrüstung, die wir inzwischen haben. Nur bei unseren Insta-Stories nutzen wir noch unsere Handys zum Filmen. Sonst wurde das durch die Kameras ersetzt. Wir benutzen die vor allem, um interessante Orte auf der Karte zu markieren und uns dann da hin navigieren zu lassen, wenn wir unterwegs sind. Zwischendurch auch gerne mal zur Bildbearbeitung über die Lightroom App oder einfach als Informationsquelle, um Infos über unsere Ziele rauszusuchen.
Über die Handys selbst gibt es nicht allzu viel zu sagen, vor allem, weil das keine Empfehlung für die Handys werden soll. Wir sind beide einigermaßen zufrieden mit den Handys, die wir haben. Jennys Samsung zickt aber irgendwie ein bisschen rum, wenn es mit hochauflösenden Bildern umgehen soll und komprimiert die gerne mal eigenständig, was wirklich nervig ist. Abgesehen davon gibt es aber zu keinem der beiden Handys groß was zu sagen. Wir sind beide generell zufrieden mit unseren Smartphones und würden die auch weiterempfehlen. Wir sind da beide Fraktion Mittelklasse. Es muss kein High-Class-Smartphone für über 1.000€ sein, aber ein bisschen Geld für eine gewisse Qualität geben wir dann doch gerne aus.
Ersatz (Micro) SD Karten
2x SanDisk Extreme microSDXC UHS-I 128 GB (inkl. SD-Adapter)
Gerade, weil wir inzwischen 4 verschiedene Aufnahmegeräte besitzen brauchen wir natürlich immer ausreichend Speicherkapazität. Wie du oben schon lesen konntest haben wir ohnehin schon recht große SD-Karten in unserer Ausrüstung in Nutzung und trotzdem haben wir immer zwei Ersatz SD Karten dabei. Einfach, um im Zweifel direkt wechseln zu können. Wir haben uns hier eingedeckt, als die SanDisk Extreme microSD Karten im Angerbot waren. Die microSD ist es deshalb geworden, weil die Drohne und die Unterwasserkamera nur die micro-Variante fassen. Für den Fall, dass bei einer der beiden Kameras der Speicher voll ist haben wir entsprechende Adapter für die microSD Karte dabei, sodass wir die auch hierfür nutzen können.
Stative
ESDDI Kamera Stativ
Ein Stativ ist wirklich mega praktisch auf Reisen. Du kannst vernünftige Bilder zu zweit machen ohne auf die Fotofähigkeiten von jemand fremden vertrauen zu müssen oder kannst Fotos von einer weiter entfernten Position machen. Aber auch zum Filmen ist das super praktisch, weil so verwackelte Bilder der Vergangenheit angehören. Du kannst schöne, flüssige Schwenks machen ohne Angst zu haben, dass du vielleicht doch ein bisschen nach oben oder unten ziehst. Wenn genug Platz im Gepäck ist lohnt es sich so ein großes Stativ mitzunehmen. Wir haben es vor allem auf Santorini sehr viel genutzt.
Speziell dieses Stativ finden wir beide wirklich gut und vor allem sehr praktisch. Du kannst es zwischen 59 und 170 cm (Arbeitshöhe) verstellen. Im zusammengeklappten Zustand ist es auch nur ca. 63 cm lang und wiegt nur etwas mehr als 1,3 Kilo. Das Stativ hat Schnellverschlüsse an den Beinen, damit du mit einem Griff die Höhe verstellen kannst und es hat ein Kugelgelenk an jedem Fuß, sodass das Stativ auf quasi jedem Untergrund stabil steht. Außerdem ist eine kleine Wasserwaage oben am Stativ angebracht, was echt super ist, damit du das Stativ auch gerade aufstellen kannst und keine schiefen Bilder bekommst. Im Lieferumfang ist auch eine Handyhalterung und eine Schnellwechselplatte enthalten. Die Schnellwechselplatte haben wir auch dauerhaft an der Canon montiert, sodass wir nur einen Hebel zur Seite ziehen und die Kamera „einklicken“ müssen und die sofort auf dem Stativ angebracht ist, ohne sich jedes mal einen Wolf zu drehen mit dem Kameragewinde. Abgesehen davon hat das Stativ einen längerern Griff mit dem du die Kamera gut schwenken kannst und mit dem du diese Schwenkbewegung auch, durch festschrauben, unterbinden kannst. Es gibt auch noch weitere Rädchen, die zum Fixieren benutzt werden können.
Gerade, weil das Stativ wirklich nicht teuer ist und ziemlich viele Einstellmöglichkeiten hat, finden wir es immer noch richtig gut und nutzen es sehr gerne. Bisher haben wir nichts feststellen können was uns daran stört.
Joby GorillaPod Stativ
Neben dem großen Stativ haben wir immer ein kleines flexibles Stativ dabei. Früher ein günstiges und inzwischen ein etwas teureres, weil das alte dann doch den Geist aufgegeben hat. Die drei Beine kannst du in alle möglichen Richtungen bewegen und das Stativ und damit deine Kamera fast überall besfestigen. Dieses Stativ hat ein Standard Stativgewinde sodass du quasi jede Kamera darauf montieren kannst. Wir nutzen es fast ausschließlich zum vloggen als „Armverlängerung“ mit unserer Sony ZV-1 und das funktioniert wunderbar. Das Stativ ist wirklich praktisch, wenn du nicht immer das große Stativ mit schleppen möchtest. Das kleine Ding hier passt in jeden Rucksack und verhindert genauso gut verwackelte Bilder wie das große.
Externe Festplatte
Toshiba Canvio Slim 2 TB (+ Salcar Hatschalen Tasche für 2,5″ Festplatten)
Damit wir auf Reisen die Möglichkeit haben unsere Fotos und Videos direkt zu sichern und im Zweifel auch Platz auf den SD Karten zu schaffen haben wir uns eine externe Festplatte zugelegt. Es ist die Tioshiba Canvio Slim mit 2 TB Speicherplatz geworden. Wir wollten eine einigermaßen günstige Festplatte, mit anständiger Übertragungsgeschwindigkeit, möglichst kompaktem Design und ausreichend Speicherplatz. Und genau das bietet unserer Meinung nach die Toshiba Canvio Slim. Sie tut bisher was sie soll, sieht in dem Aluminium-Look auch ganz schick aus und hat natürlich eine USB 3.0 Schnittstelle. Also alles in allem für unsere Bedürfnisse eine wunderbare Festplatte.
Um die externe Festplatte ein bisschen zu schützen haben wir uns zusätzlich noch ein 2,5″ Hardcase gekauft, damit die Festplatte es auch überlebt wenn sie mal runterfällt oder vielleicht was schweres im Rucksack drauf liegt.
Kabeltaschen
2x Gibot Elektronik Kabeltasche (1x normal & 1x groß)
Kabeltaschen haben wir uns zugelegt, um endlich mal ein bisschen Ordnung in den Kabelsalat zu bekommen. Gerade durch die doch rech schnell gewachsene technische Ausrüstung brauchen wir auch entsprechend viele Kabel und Stecker. Wir waren es irgendwann leid immer die Kabel lose aus dem Rucksack zu angeln und dann auch noch zu entknoten. Deshalb: Kabeltasche! Die beiden Taschen, die wir uns gekauft haben sind quasi identisch und unterscheiden sich hauptsächlich in der Größe. Die große nehmen wir meist für Kabel und Stecker, die wir nicht unbedingt auf Tagestouren mitnehmen. Die bleibt dann meist im Zimmer. In die kleine Tasche packen wir dann alles rein was wir unterwegs brauchen oder brauchen könnten, sodass wir immer in der Lage sind unsere Technik unterwegs zu laden.
Abgesehen davon ist die Aufteilung in den Taschen schlicht aber praktisch. Mit Gummibändern zum Festklemmen und kleinen Netzen damit nichts rausfällt kann man Kabel gut verstauen. In beiden Taschen gibt es außerdem noch eine größere Außentasche, ein etwas größeres Fach im Inneren, in das z.B. auch eine Powerbank passt, ein bzw. zwei SD Karten Fächer und weitere Möglichkeiten Zubehör zu verstauen. Die große Tasche ist übrigens ca 27 x 21 cm und die kleinere ca. 24 x 17 cm groß. Wir finden, dass das wirklich hilft einigermaßen ordentlich und ohne Wutanfall unterwegs zu sein.
Powerbanks
Anker PowerCore 26.800mAh
Powerbanks sind ja inzwischen auch im Alltag allgegenwärtig und kaum wegzudenken. Was wäre auch schlimmer als ein traumhaftes Fotomotiv, das du nicht aufnehmen kannst, weil dein Kameraakku leer ist? Deshalb haben wir auch immer mindestens eine Powerbak dabei wenn wir unterwegs sind, sodass wir fast leere Akkus immer kurz laden können, um allzeit bereit zu sein den perfekten Moment einzufangen. Wir haben inzwischen vier Powerbanks, die wir dabei haben. Die Unterscheiden sich im Grundsatz erstmal nur in der Kapazität. Dadurch bedingt dann natürlich auch im Gewicht und der Größe. Grundsätzlich können wir sagen, dass wir alle Powerbanks empfehlen können. Auch die älteste Powerbank (mehr als 3 Jahre alt) funktioniert noch fast wie am ersten Tag.
Die größte Powerbank, die wir besitzen ist die Anker PowerCore mit 26.800 mAh. Diese Powebank kann bis zu drei Geräte gleichzeitig laden und kann auch mit zwei Kabeln gleichzeitig wieder aufgeladen werden, um die Ladegeschwindigkeit zu erhöhen. Mit der ca. 18 x 8 x 2 Zentimeter großen und ca. 500g schweren Powerbank kannst du dein Handy mehr als 6 mal komplett aufladen. Ist also schon eine riesen Kapazität.
Anker PowerCore Essential 20.000mAh & Anker PowerCore 20.100mAh
Die beiden mittelgroßen Powerbanks haben eine Kapazität von je ca. 20.000mAh. Wir fassen die genau deshalb auch hier zusammen, weil der Output so gut wie identisch ist. Die „Essential“ kann quasi als Nachfolger der anderen gesehen werden. Der Unterschied zwischen den beiden besteht im Design. Die neuere Variante („Essential“) ist etwas flacher aber dafür breiter (ca. 16 x 7,5 x 2 cm) als die ältere Variante (ca. 16,5 x 6 x 2,5 cm), hat den Statusknopf in der Mitte statt am Rand und eine etwas strukturierte Oberfläche. Beide wiegen ca. 350 Gramm und du kannst pro Powerbank dein Handy ungefähr 4 Mal komplett aufladen.
Anker PowerCore 10.000mAh
Unsere kleinste und handlichste Powerbank ist die Anker PowerCore mit einer Kapazität von 10.000mAh. Diese Powerbank ist ca. 9 x 6 x 2,5 cm groß und wiegt ungefähr 180 Gramm. Mit der kleinen Powerbank kannst du ein Gerät laden. Dein Handy kannst du damit etwas mehr als zwei Mal komplett aufladen. Ist also gerade für Tagestrips wirklich praktisch.
Musikbox
JBL GO 2
Zumindest bei uns darf auch Musik auf Reisen nicht fehlen. Deshalb ist meistens auch dieser kleine Bluetooth Speaker dabei. Der hat für die wirklich kompakte Größe (ca. 8,5 x 7 x 3 cm – ca. 180 Gramm) einen guten Sound und einen Akku der für ca. 5 Stunden hält. Bei der Verbindung per Bluetooth hatten wir bisher nie Probleme, sodass auch hier nichts zu bemängeln haben. Wir finden den Lautsprecher optimal, um guten Ton in kleinem Format zu bekommen, wenn du keine Musik über deine Handyboxen hören möchtest. Die klingen dann ja meist nicht sonderlich gut. Und bei dem kompakten und leichten Design ist es sicher eine Überlegung die kleine Box mitzunehmen.
Hi, wir sind Jenny und Flo und bereisen seit 2018 zusammen die Welt. Zusammen haben wir schon 7 Länder auf zwei Kontinenten bereist. Wir lieben es neue Städte zu erkunden, an Traumstränden zu baden und leckeres Essen zu essen. Mehr über uns erfährst du hier. Begleite uns gerne auf unseren zukünftigen Abenteuern!







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