Mallorca • Reiseguide
Die meisten denken bei Mallorca sofort an Ballermann und Partyurlaub. Klar, das gibt’s auch, aber die Insel kann so viel mehr. Wer sich nur auf Palma und El Arenal konzentriert, verpasst das Beste. Die schönsten Mallorca Sehenswürdigkeiten findest du definitiv nicht rund um die Schinkenstraße.
Abseits der typischen Touri-Hotspots zeigt sich Mallorca von einer ganz anderen Seite: kleine Bergdörfer, ruhige Buchten mit glasklarem Wasser, grüne Olivenhaine und jede Menge Natur. Besonders schön: Mit dem Mietwagen lässt sich die Insel super easy erkunden, egal, ob du in die Berge der Serra de Tramuntana willst oder versteckte Strände im Osten suchst.
Natürlich ist Mallorca kein Geheimtipp mehr. Aber wir finden: Die Insel hat ihren Hype verdient.
Vor allem, wenn man sich die Zeit nimmt auch mal links und rechts vom typischen Touri-Pfad zu schauen. Denn genau da liegt der wahre Zauber dieser wunderschönen Insel.
01. Valldemossa
Mallorca hat viele schöne Ecken, aber wenn es einen Ort gibt, der sich direkt ins Herz spielt, dann ist es Valldemossa. Wir hatten vorher schon Bilder gesehen, wussten also ungefähr, was uns erwartet, aber als wir dann wirklich durch die Gassen gelaufen sind, hat’s uns komplett gepackt.
Valldemossa liegt nur rund 20 bis 30 Minuten nordwestlich von Palma, oben in den Bergen der Serra de Tramuntana, aber es fühlt sich an wie eine kleine Welt für sich. Schon die Fahrt dorthin ist ein Erlebnis: Kurven, grüne Hänge, Olivenbäume und zwischendurch immer wieder dieser Ausblick aufs Tal. Und dann kommt dieses Dorf. Mit seinen hellen Naturstein-Häusern, bunt bepflanzten Fensterbänken und engen Gassen, die so charmant sind, dass man am liebsten überall gleichzeitig stehenbleiben würde. Unser Tipp: Lass dich treiben. Schlender durch die Straßen. Stöber in kleinen Boutiquen. Trink einen Kaffee mit Blick auf die Berge.
Der Ort ist ruhig, charmant und fühlt sich entschleunigt an, trotz seiner Bekanntheit. Klar, es kommen viele Tagesausflügler her. Aber wenn man früh morgens da ist oder bis zum Abend bleibt, erlebt man diese besondere Stimmung, wenn der Trubel nachlässt und die Gassen plötzlich wieder ganz still sind.
Wir haben einen ganzen Tag dort verbracht und konnten uns nicht satt sehen. Eine Gasse war schöner als die andere und wir haben unzählige Fotos gemacht. Für uns mit das schönste Städtchen auf Mallorca und es sollte bei deinem Besuch auf der Insel auf keinen Fall fehlen. Valldemossa gehört definitiv zu den schönsten Mallorca Sehenswürdigkeiten.
02. Cala Figuera (Formentor)
Cala Figuera liegt ganz am Ende der Halbinsel Formentor und ganz ehrlich: Für uns war’s die schönste Bucht auf ganz Mallorca. Glasklares Wasser, eingerahmt von hohen Felsen, türkisblau wie im Bilderbuch und fast schon einsam. Kein Schirmverleih, keine Bar einfach nur Natur pur.
Der Weg dorthin? Ja, ein bisschen abenteuerlich. Vom kleinen Parkplatz aus geht’s erst ein Stück auf einem Pfad entlang und dann über einen steileren Abstieg runter zur Bucht. Teilweise mit lockeren Steinen, Wurzeln und ein paar unebenen Stellen, also nichts für Flip-Flops, aber absolut machbar. Wer die ca. 15 Minuten runtergeht, wird belohnt.
Unten angekommen: Wow. Türkisblaues Wasser, Steinstrand, hohe Felswände und einfach dieses Gefühl von „Hier will ich bleiben“. Wir wollten das natürlich unbedingt festhalten und haben die Drohne steigen lassen.
Und dann… kam der Moment, über den wir im Nachhinein lachen (ein bisschen).
Kurz nicht aufgepasst und zack, die Drohne macht den Abgang. Direkt ins Wasser.
Erstmal Schock. Dann im Wasser geschwommen und die Drohne gesucht und tatsächlich: Wir haben sie wiedergefunden. Leider komplett kaputt. Aber das Beste: Die Speicherkarte mit den Bildern war noch heil. Und die Aufnahmen? Atemberaubend. Fast so, als hätte sie noch schnell „Tschüss“ gesagt.
Unser Fazit:
Cala Figuera ist ein Must-See für alle, die Lust auf eine wild-romantische Bucht mit echtem Abenteuerfeeling haben. Die Kulisse ist der Wahnsinn, das Wasser traumhaft und wer halbwegs trittsicher ist, schafft den Weg locker.
03. Cala Agulla
Die Cala Agulla liegt im Nordosten von Mallorca, bei Cala Ratjada und gehört definitiv zu den Stränden, die man gesehen haben sollte. Ja, sie ist bekannter. Und ja, im Sommer ist hier einiges los. Aber: Die Kulisse macht das alles wieder wett.
Der Strand ist super weitläufig, mit feinem, hellem Sand und total klarem Wasser, das in allen möglichen Türkis- und Blautönen schimmert. Schon beim Ankommen denkt man: „Okay, das sieht gerade wirklich aus wie auf einem Reiseposter.“
Hinten raus grenzt der Strand an einen kleinen Pinienwald also auch mal ein schattiges Plätzchen, wenn’s zu heiß wird. Und wer Lust auf Bewegung hat: Von hier aus starten einige Wanderwege, zum Beispiel Richtung Cala Mesquida.
Klar, man ist hier nicht allein. Besonders in der Hauptsaison sind viele Menschen und gerade auch Familien unterwegs. Aber die Atmosphäre ist trotzdem entspannt und wenn man morgens oder gegen Abend kommt, ist’s viel ruhiger. Die Bucht ist auch super für einen ganzen Strandtag Toiletten, Bars und Snackmöglichkeiten gibt’s direkt in der Nähe.
Unser Fazit:
Cala Agulla ist kein Geheimtipp, aber völlig zu Recht so beliebt. Traumhafte Farben, schöner Sand, gutes Angebot vor Ort. Perfekt, wenn du mal einen klassischen Badetag auf Mallorca einlegen willst, aber trotzdem das Gefühl haben willst, in einer richtig schönen Umgebung zu sein.
04. Alcúdia Altstadt
Mallorca hat viele schöne Orte aber die Altstadt von Alcúdia hat uns wirklich überrascht. Während viele wegen des langen Strandes oder der Hotelanlagen nach Alcúdia kommen, liegt nur ein paar Minuten entfernt ein komplett anderes Mallorca: ruhig, historisch, super charmant.
Schon beim Reingehen durch eines der alten Stadttore fühlt man sich wie in einer anderen Zeit. Die Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert ist noch fast komplett erhalten und das Beste: Man kann oben auf der Mauer entlanglaufen und hat einen richtig schönen Blick über die Dächer der Stadt.
Drinnen erwartet dich ein Labyrinth aus engen Gassen, kleinen Cafés, hübschen Boutiquen und Märkte, auf denen du von frischem Obst bis zu handgemachtem Schmuck alles findest. Besonders morgens und am späten Nachmittag ist hier eine richtig schöne Atmosphäre. Nicht zu voll, aber voller Leben.
Was wir besonders mochten: Die Altstadt ist klein genug, um sich treiben zu lassen, aber groß genug, um immer wieder was Neues zu entdecken. Mal eine kleine Kirche, mal ein versteckter Innenhof, mal ein Café, das dich mit kaltem Orangensaft und Schatten rettet.
Tipp, den wir selbst nicht ausprobiert haben aber immer wieder hören:
Der Markt in Alcúdia soll richtig schön sein! Er findet jeden Dienstag und Sonntagvormittag statt und zieht sowohl Einheimische als auch Touristen an. Es gibt frisches Obst und Gemüse, Kleidung, Kunsthandwerk und Streetfood. Falls du zu einer der Zeiten da bist – unbedingt mitnehmen!
Unser Fazit:
Die Altstadt von Alcúdia ist der perfekte Ort, um mal kurz dem Strandtrubel zu entfliehen und eine andere Seite von Mallorca kennenzulernen. Historisch, entspannt und wunderschön erhalten. Ein richtig schöner Stopp, egal ob für eine Stunde oder einen halben Tag.
05. Pollença
Pollença liegt im Norden von Mallorca, nicht weit von Alcúdia entfernt und ehrlich gesagt: Wir wussten vorher nicht genau, was uns erwartet. Jetzt sagen wir: Unbedingt hinfahren! Die Stadt hat so einen besonderen Vibe ruhig, charmant, typisch mallorquinisch.
Was Pollença besonders macht, ist diese Mischung aus historischem Flair, mediterranem Leben und entspannten Menschen. Die Altstadt ist wie gemacht zum Schlendern mit engen Gassen, Natursteinfassaden, blumengeschmückten Balkonen und kleinen Plätzen, auf denen das Leben einfach passiert. Kein großer Trubel, kein Stress, einfach echt.
Ein Highlight ist auf jeden Fall die Treppe zum Kalvarienberg (El Calvari). 365 Stufen (eine für jeden Tag im Jahr), die dich zu einer kleinen Kapelle mit einem richtig tollen Ausblick führen. Ja, man kommt ins Schwitzen, aber es lohnt sich. Oben wartet nicht nur eine schöne Stimmung, sondern auch der Blick über die Dächer der Stadt und die umliegenden Berge.
Rund um den Plaça Major, den Hauptplatz, reihen sich Cafés, Restaurants und Eisdielen. Perfekt für eine kleine Pause nach dem Treppensteigen oder einfach zum Leute beobachten. Und wenn du Lust auf Kultur hast: In Pollença finden regelmäßig Konzerte, Märkte und Ausstellungen statt, vor allem in der Hauptsaison ist hier einiges los, aber trotzdem bleibt’s entspannt.
Unser Fazit:
Pollença ist kein Ort, den man abhakt sondern einer, den man erlebt. Mit Zeit, mit offenen Augen und am besten mit einem Eis in der Hand. Wer Mallorca von seiner ursprünglichen Seite sehen will, ist hier genau richtig.
06. Palma de Mallorca
Palma ist für viele der erste oder letzte Stopp auf Mallorca. Für uns war’s eher ein „Müssen wir mal gesehen haben“-Moment. Und ganz ehrlich: So richtig gecatcht hat uns die Stadt nicht. Vielleicht, weil wir vorher so viele andere schöne Orte auf der Insel gesehen haben. Vielleicht, weil wir ein bisschen mehr Charme erwartet hatten.
ABER:
Es gibt Dinge in Palma, die man einfach nicht abstreiten kann und allen voran: die Kathedrale La Seu. Die ist wirklich beeindruckend. Schon von außen ein riesiges Bauwerk, das direkt am Wasser thront und wenn du drinstehst, haut dich das Lichtspiel der bunten Fenster fast um. Dazu die Größe, die Details, die Geschichte, allein dafür hat sich der Abstecher schon gelohnt.
Direkt um die Ecke liegt ein kleiner Geheimtipp: die arabischen Bäder. Klein, aber besonders. Die Anlage stammt noch aus maurischer Zeit, hat eine super ruhige Atmosphäre und draußen einen süßen kleinen Garten, der sich perfekt für eine kurze Pause eignet. Viel Zeit braucht man hier nicht aber ein Besuch lohnt sich.
Palma selbst ist modern, geschäftig und auf seine Art natürlich auch spannend mit Cafés, kleinen Boutiquen, Märkten und Rooftop-Bars. Aber uns hat irgendwie das gewisse Etwas gefehlt. Wir fanden die Stadt mit den Geschäften und Restaurants ist sehr weit auseinander gezogen. Es ist nicht alles an einem Fleck. Trotzdem sind wir froh, dagewesen zu sein. Die Stadt ist historisch und lebendig und wenn man Mallorca komplett erleben will, gehört Palma einfach mit dazu.
Unser Fazit:
Nicht unser persönliches Highlight auf der Insel, aber trotzdem sehenswert vor allem wegen der Kathedrale und dem Einblick in die Geschichte Mallorcas. Für ein paar Stunden oder einen Tagesausflug absolut okay und vielleicht bist du ja mehr Team Palma als wir.
Unser Parkhaus Tipp:
Wenn du mit dem Auto kommst, kannst du wunderbar im Parkhaus „Parc de la Mar“ parken. Hier sind wirklich viele Plätze und als wir da waren waren die nicht voll und es kostet auch normal viel. Du stehst hier direkt vor der Kathedrale, wenn du aus dem Parkhaus kommst. Außerdem ist die Einfahrt direkt an der Hauptstraße. Das Parkhaus ist also super gelegen.
07. Cala Figuera
Cala Figuera liegt im Südosten von Mallorca und hat uns direkt mit seiner entspannten Art abgeholt. Hier gibt’s keinen klassischen Strand, keine Beachclubs mit lauter Musik und keine überfüllten Promenaden. Stattdessen: ein kleiner Hafen, bunte Fischerboote, glasklares Wasser und ganz viel Ruhe.
Man schlendert hier einfach rum, guckt sich die hübschen Häuser an, die sich an den Hang schmiegen und beobachtet, wie die Boote rein- und rausfahren.
Klingt kitschig? Ist es ein bisschen. Aber im besten Sinne.
Ein bisschen am Wasser entlanglaufen, Fotos machen, irgendwo einen Kaffee oder ein Glas Wein trinken, frischen Fisch essen und einfach mal nichts müssen.
Wenn du baden willst, kannst du dir eine kleine Stelle an den Felsen suchen oder einfach einen Abstecher zur Cala Santanyí machen, die ist ganz in der Nähe und hat Sandstrand. Cala Figuera ist eher der Spot für einen entspannten Nachmittag oder Abend.
Unser Fazit:
Kein Ort für Action, aber ein echter Wohlfühlplatz. Wenn du Bock auf ein ruhiges Hafenstädtchen mit richtig schöner Kulisse hast, ist Cala Figuera genau dein Ding.
08. Cap de Formentor
Cap Formentor liegt ganz im Norden von Mallorca und wird oft als „das Ende der Welt“ beschrieben. Und ja der Ausblick ist wirklich beeindruckend. Steile Klippen, das weite Meer, ein Leuchtturm am Horizont, der sich fotogen ins Bild schiebt: Sieht alles toll aus. Aber: Für uns war’s ehrlich gesagt nicht das Highlight der Insel.
Die Fahrt zum Cap ist schon ein kleines Abenteuer für sich. Die Straße ist schmal, sehr kurvig und besonders in der Hochsaison gut besucht. Zwischen Juni und September darf man tagsüber nicht mit dem eigenen Auto ganz bis zum Leuchtturm fahren: Von 10 bis 22 Uhr ist die Straße für den privaten Verkehr gesperrt. Es fahren Shuttlebusse, oder du kannst mit dem Fahrrad oder zu Fuß weiter.
Und apropos Fahrrad: Für viele Radfahrer ist die Strecke zum Cap Formentor ein echter Traum. Die Aussicht unterwegs ist großartig, und weil die Straße tagsüber für Autos gesperrt ist, hat man als Radfahrer mehr Ruhe, aber: die Strecke ist sportlich. Viele Kurven, Anstiege, Gegenverkehr am frühen Morgen oder späten Abend, also nix für ganz gemütliches Cruisen.
Wenn du mit dem Auto fährst: Parkmöglichkeiten gibt’s unterwegs bei Aussichtspunkten wie dem Mirador Es Colomer oder am Strand von Formentor, aber direkt am Leuchtturm ist es begrenzt und wild parken kann teuer werden.
Unser Fazit:
Das Cap Formentor ist ohne Frage schön, allein die Felslandschaft ist beeindruckend und wer früh da ist, hat auch noch ein bisschen Ruhe. Aber für uns war es eben nicht das große Mallorca-Highlight. Es war cool, da gewesen zu sein, keine Frage, aber andere Orte auf der Insel haben uns persönlich mehr berührt.
09. Deía
Deià liegt an der Westküste Mallorcas, mitten in der Serra de Tramuntana und ist einer dieser Orte, die man einfach fühlen muss. Klein, charmant, leicht versteckt zwischen Bergen und Meer und mit so viel Atmosphäre, dass man am liebsten gleich bleiben würde.
Schon die Fahrt nach Deià ist ein Erlebnis. Kurvenreiche Straßen, Olivenbäume, Steinmauern und dann taucht das Dorf auf, terrassenförmig an den Hang gebaut, mit Blick aufs Meer. Total malerisch, aber nicht übertrieben. Einfach… schön.
Deià ist kein Ort für Sightseeing-Hektik. Hier kommen Menschen her, die Ruhe suchen, Inspiration oder einfach nur ein Glas Wein mit Aussicht. Kein Wunder, dass schon früher Künstler, Schriftsteller und Musiker hier Zuflucht gefunden haben. Was man in Deià macht? Durch die kleinen Gassen schlendern, in Galerien stöbern, eine Pause in einem der hübschen Cafés machen oder einfach nur den Blick genießen. Wenn man Lust auf Natur hat, kann man von hier aus Wanderungen starten oder einen Spaziergang hinunter zur Cala Deià machen.
Unser Fazit:
Deià ist kein Ort, an dem viel passiert. Aber genau das ist das Schöne daran. Es ist ein Ort zum Durchatmen, zum Innehalten, wenn man das ruhigere, künstlerische Mallorca erleben will.
10. Cala Deía
Wenn man in Deià ist, kommt früher oder später die Frage: „Gehen wir runter zur Bucht?“ Und klar, Cala Deià ist bekannt und viele schwärmen davon. Also sind wir natürlich auch hin. Der Weg runter mit dem Auto ist teilweise echt eng gerade wenn Gegenverkehr kommt. Aber unten angekommen… naja, wir waren ehrlich gesagt ein bisschen enttäuscht.
Die Bucht selbst ist klein, steinig und bei schönem Wetter ziemlich gut besucht. Es gibt keinen Sandstrand, sondern große, rutschige Steine, Baden geht, aber entspannt ist was anderes. Ohne Badeschuhe wird’s sportlich.
Und auch wenn das Wasser klar ist, hat uns die Atmosphäre irgendwie nicht so richtig abgeholt. Vielleicht, weil’s so voll war. Vielleicht, weil die Erwartungen höher waren, als es der Ort hergeben konnte. Positiv: Es gibt zwei Restaurants direkt an der Bucht, die schön gelegen sind, perfekt, wenn man einfach nur was trinken oder den Blick aufs Wasser genießen will. Für ein bisschen Meeresrauschen beim Essen ist Cala Deià dann doch wieder ganz nett.
Unser Fazit:
Cala Deià sieht auf Fotos oft idyllischer aus, als sie sich in echt anfühlt, zumindest für uns. Wer eine wilde, steinige Bucht sucht und ein bisschen klettern okay findet, wird sie vielleicht mögen. Für einen entspannten Badetag würden wir aber andere Buchten auf Mallorca empfehlen.
11. Santanyí
Santanyí liegt im Südosten von Mallorca und ist so ein Ort, der einen sofort mit seiner Atmosphäre einfängt. Kleine Gassen mit hellen Sandsteinfassaden, süße Boutiquen, hübsche Cafés und mittendrin: der Markt, für den der Ort bekannt ist. Genau deshalb waren wir auch da.
Der Wochenmarkt in Santanyí findet immer mittwochs und samstags statt und wenn du zur richtigen Zeit da bist, ist hier richtig was los. Die Stände ziehen sich durch die Altstadt, überall duftet es nach Seife, Gewürzen und frischem Brot, dazwischen Kunst, Kleidung, Deko und natürlich lokale Produkte wie Käse, Oliven oder handgemachter Schmuck.
Wir sind durch die Gassen gebummelt, haben uns treiben lassen, ein paar Kleinigkeiten mitgenommen und einfach die Stimmung genossen. Klar, es ist touristisch, aber trotzdem liebevoll gemacht und irgendwie entspannt. Vor allem in den Seitenstraßen findet man auch mal ruhigere Ecken oder kleine Läden abseits vom Trubel.
Die Altstadt selbst ist total hübsch: warme Farben, alte Gebäude, ein paar Galerien und viele kleine Details, die man beim Vorbeigehen entdecken kann. Wer Lust hat, kann danach noch in einem der Cafés oder Restaurants am Platz sitzen, einen Eiskaffee trinken oder Tapas essen und das bunte Treiben einfach beobachten.
Unser Fazit:
Santanyí ist ein schöner Ort für einen halben Tag und der Markt lohnt sich auf jeden Fall, selbst wenn man nicht unbedingt etwas kaufen will. Die Stimmung ist gut, die Altstadt charmant und das Ganze lässt sich super mit einem Abstecher zur Cala Santanyí oder zum Naturpark Mondragó kombinieren.
12. Cala Santanyí
Nach dem Markt in Santanyí wollten wir natürlich auch ans Meer und was liegt näher, als direkt zur Cala Santanyí weiterzufahren? Die Bucht liegt nur ein paar Minuten vom Ort entfernt und ist super einfach zu erreichen. Kein versteckter Geheimspot, sondern eher ein klassischer Badeort, aber genau das macht’s auch irgendwie angenehm unkompliziert.
Die Bucht selbst ist halbmondförmig, mit feinem Sand, glasklarem Wasser und eingerahmt von Felsen und grüner Umgebung. Das Wasser ist super flach am Anfang, also auch perfekt zum entspannten Reingehen oder für Familien mit Kindern. Was wir mochten: Man hat alles, was man braucht. Ein paar Restaurants, Liegen und Schirme, Duschen, sogar ein kleiner Supermarkt in der Nähe. Kein Aufwand, einfach Handtuch hinwerfen und los geht’s.
Was man wissen sollte: Es kann gut voll werden, vor allem zur Hauptsaison. Also am besten früh kommen oder später am Nachmittag, da war’s bei uns deutlich entspannter. Die Bucht ist touristisch, keine Frage, aber sie ist sauber, gepflegt und das Wasser hat wirklich diesen Postkarten-Türkis-Ton, den man sich wünscht.
Unser Fazit:
Cala Santanyí ist vielleicht kein verstecktes Naturwunder, aber eine super schöne, leicht erreichbare Bucht, in der man einen richtig entspannten Badetag verbringen kann. Ideal, um nach dem Marktbummel runterzukommen oder einfach mal die Sonne zu genießen ohne große Anstrengung.
13. Caló des Moro
Die Bilder lügen nicht: Caló des Moro ist wirklich eine kleine Traumbucht. Kristallklares, fast schon kitschig türkisfarbenes Wasser, eingerahmt von hellen Felsen und grüner Natur, genau das, was man sich unter „paradiesisch“ vorstellt. Aber: Du musst was dafür tun.
Die Bucht liegt im Südosten Mallorcas, in der Nähe von Santanyí, aber direkt mit dem Auto kommst du nicht hin. Du parkst irgendwo im Wohngebiet, wenn du spät dran bist, ziemlich weit weg und läufst dann gute 15–20 Minuten. Der Weg wird zum Schluss steinig und uneben und die letzten Meter zur Bucht runter sind eher Klettern als spazieren. Mit Flip-Flops? Keine gute Idee.
Unten angekommen denkst du erstmal: „Wow. Dafür hat sich der Weg gelohnt.“
Das Wasser ist unfassbar klar, der Sand fein, die Farben leuchten – fast wie in der Karibik. Aber: Platz ist hier Mangelware. Die Bucht ist winzig und sobald ein paar Leute da sind, wird’s eng. In der Hauptsaison kann es echt voll werden, also entweder sehr früh da sein oder auf Glück hoffen. Viel Schatten gibt’s auch nicht.
Es gibt keine Infrastruktur: keine Toiletten, keine Bar, keine Liegen. Also: genug Wasser, Snacks, Sonnenschutz und Badesachen mitnehmen und deinen Müll natürlich auch wieder einpacken.
Unser Fazit:
Caló des Moro ist landschaftlich ein absoluter Traum, eine dieser Buchten, die man mal gesehen haben muss. Aber sie ist kein Geheimtipp mehr und der Zugang ist nicht ganz ohne. Für alle, die ein bisschen Abenteuer okay finden und den perfekten Fotospot suchen, definitiv ein Highlight. Für einen entspannten Strandtag mit Komfort eher nicht.
14. Cala s’Almunia
Wenn du sowieso zur Caló des Moro willst, lohnt es sich, auch bei der Cala s’Almunia vorbeizuschauen. Sie liegt direkt daneben, ist viel schneller erreichbar und hat ihren ganz eigenen Charakter.
Der Weg dorthin ist deutlich entspannter: Vom gleichen Wohngebiet, wo man auch zur Caló des Moro startet, geht’s ein kurzes Stück runter und zack, schon bist du da. Kein Klettern, keine halbe Wanderung. Dafür erwartet dich eine kleine, steinige Bucht mit Fischerhäuschen, glasklarem Wasser und einer richtig ruhigen Stimmung (zumindest im Vergleich zur überfüllten Nachbarbucht).
Was uns gefallen hat: Es ist einfach entspannter. Klar, es gibt keinen Sandstrand. Hier geht man von den Felsen aus oder über Steinstufen ins Wasser. Aber genau das macht den Charme aus. Das Wasser ist super klar, perfekt zum Schnorcheln oder einfach mal kurz reinspringen und abkühlen.
Man kann sich irgendwo auf die Felsen setzen, ein Handtuch ausbreiten und das Leben genießen. Es ist alles etwas rustikaler, bodenständiger aber genau deshalb irgendwie gemütlich. Es gibt keine Infrastruktur, also alles mitbringen, was du brauchst. Und bitte den Müll wieder mitnehmen, das sollte aber sowieso klar sein.
Unser Fazit:
Cala s’Almunia ist vielleicht nicht ganz so „wow“ wie Caló des Moro, aber sie ist ruhiger, ehrlicher und deutlich entspannter. Wer auf Sand verzichten kann und eher Bucht-Charme als Instagram-Traum sucht, wird hier definitiv glücklich. Und als Kombination mit Caló des Moro einfach perfekt.
15. Sóller
Sóller wird oft als „Must-See“ auf Mallorca gehandelt und viele schwärmen davon und klar, wir wollten natürlich auch mal hin. Aber ganz ehrlich? Für uns war’s okay, aber kein Highlight.
Die Lage mitten in der Tramuntana ist ohne Frage schön und auch die historische Zugfahrt mit dem „Roten Blitz“ aus Palma klingt erstmal super charmant. Wir sind mit dem Auto gekommen und haben direkt gemerkt: Hier ist richtig was los. Gerade in der Hauptsaison ist Sóller extrem touristisch. Busse, Reisegruppen, volle Cafés… das war nicht ganz das, was wir uns erhofft hatten.
Die Kathedrale am Hauptplatz ist von außen wirklich beeindruckend, und der Platz an sich auch ganz hübsch. Es gibt viele kleine Läden, ein paar süße Ecken und natürlich die typischen Cafés rund um den Brunnen. Aber irgendwie hat uns der Funke nicht so richtig gepackt. Alles wirkte ein bisschen zu voll, zu gemacht, zu „Instagram-ready“.
Auch die Altstadt ist nett, keine Frage. Schmale Gassen, kleine Boutiquen, ein paar schöne Fassaden. Aber wenn man schon viele andere Dörfer auf Mallorca gesehen hat (zum Beispiel Valldemossa oder Pollença), dann wirkt Sóller fast ein bisschen zu „glatt“.
Unser Fazit:
Sóller ist nicht hässlich, aber für uns einfach zu touristisch und ein bisschen überhypt. Schön, es mal gesehen zu haben, aber nochmal würden wir nicht extra hinfahren. Es gibt ruhigere, charmantere Orte auf der Insel, die uns persönlich mehr berührt haben.
Parken kannst du übrigens hier. Von dort aus brauchst du ca. 10 Minuten zu Fuß nach Sóller rein. Als wir da waren war der Parkplatz sehr leer und bedeutend entspannter als die Parkplatzsuche nahe der Innenstadt.
16. Port de Sóller
Nach Sóller ging’s für uns natürlich auch noch weiter runter ans Meer nach Port de Sóller. Du kommst entweder mit dem Auto hin oder mit der kleinen Straßenbahn, die zwischen Stadt und Hafen pendelt.
Unten angekommen: Erster Eindruck? Hübsch, aber nichts, was uns komplett umgehauen hätte.
Die Bucht ist schön gelegen, eingerahmt von Bergen, und die Uferpromenade zieht sich einmal komplett drum herum. Es gibt viele Restaurants, Cafés und Eisdielen, also perfekt für eine Pause am Meer. Aber alles eben sehr auf Tourismus ausgelegt, mit dem entsprechenden Preisniveau.
Trotzdem: Zum Spazierengehen ist Port de Sóller echt angenehm. Der Weg direkt am Wasser ist schön, es weht fast immer eine kleine Brise und die Atmosphäre ist, zumindest am Nachmittag, relativ entspannt. Wer einfach nur ein bisschen bummeln und aufs Wasser schauen will, ist hier richtig. Und wenn man einen Platz mit Blick auf die Bucht erwischt, schmecken die Tapas auch gleich doppelt so gut.
Unser Fazit:
Port de Sóller ist vielleicht ein bisschen überbewertet, wenn man große Erwartungen hat aber für einen kurzen Abstecher, einen Spaziergang und ein gutes Essen am Wasser absolut okay. Kein Ort, an dem man ewig bleibt, aber einer, den man ganz entspannt mitnehmen kann, vor allem wenn man sowieso schon in Sóller ist.
17. Jardines de Alfabia
Wenn du mal eine Pause vom Strand brauchst und Lust auf Natur und ein bisschen Ruhe hast, dann sind die Jardines de Alfabia eine richtig schöne Abwechslung. Die Gärten liegen am Fuß der Serra de Tramuntana, ganz in der Nähe von Bunyola, also perfekt für einen kurzen Stopp, zum Beispiel auf dem Weg nach Sóller.
Schon die Einfahrt ist beeindruckend: eine lange Palmenallee, die direkt auf das alte Herrenhaus zuführt. Und dann stehst du plötzlich mitten in einem Garten, der irgendwie aus einer anderen Zeit wirkt. Viel Wasser, Palmen, verwinkelte Wege, Springbrunnen und ganz viele grüne Ecken, in denen man sich einfach mal für einen Moment verlieren kann.
Besonders schön fanden wir die lange Pergola mit den kleinen Wasserfontänen. Mega erfrischend bei der Hitze. Alles wirkt liebevoll gepflegt, aber nicht zu gemacht. Einfach authentisch. Man kann entspannt durch die Anlage spazieren, fotografieren, auf einer Bank sitzen oder einfach mal durchatmen.
Das Herrenhaus selbst ist auch zugänglich. Drinnen gibt’s antike Möbel, beeindruckende Holzdecken und einen hübschen Innenhof mit einer riesigen Platane. Alles wirkt ein bisschen so, als wäre die Zeit stehen geblieben.
Unser Fazit:
Die Jardines de Alfabia sind definitiv einen Besuch wert, wenn du Lust auf ein bisschen Abwechslung hast. Kein klassisches Must-See für jeden Mallorca-Urlaub, aber ein richtig schöner Ort zum Abschalten.
18. Fornalutx
Fornalutx, das schönste Dorf Mallorcas? Ganz ehrlich: Könnte hinkommen.
Wenn du Lust auf Kopfsteinpflaster, Bergblick und absolute Postkarten-Idylle hast, dann musst du hier mal vorbeischauen. Fornalutx liegt nur ein paar Minuten von Sóller entfernt, mitten in den Bergen der Tramuntana und fühlt sich an wie ein kleines Zeitreise-Dorf. Alles ist hier irgendwie zum Verlieben: verwinkelte Gassen, Steinhäuser mit grünen Fensterläden, Blumentöpfe an jeder Ecke und überall diese ruhige, entspannte Stimmung. Kein Lärm, keine Autoschlangen, keine Insta-Touris in Massen, einfach gemütlich. Wir haben’s geliebt, einfach durch die Gassen zu schlendern, hier und da mal stehenzubleiben, ein paar Fotos zu machen und zwischendurch irgendwo Tapas zu essen. Wanderfans können von hier aus übrigens auch direkt losziehen z. B. ins Tal von Biniaraix oder rüber nach Sóller. Aber selbst wenn du einfach nur durch den Ort läufst und nix „Großes“ machst, lohnt es sich total.
Unser Fazit:
Fornalutx ist klein, aber wow. Wenn du mal kurz raus willst aus dem Trubel und Bock hast auf echtes Mallorca-Feeling, dann mach hier unbedingt einen Stopp. Am besten morgens oder nachmittags und mit genug Speicherplatz auf’m Handy.
19. Es Pontas
Es Pontàs ist der wahrscheinlich coolste Felsen Mallorcas. Wenn du mal was richtig Beeindruckendes sehen willst (und keine Lust hast, stundenlang zu wandern), dann ab zu Es Pontàs. Dieser riesige natürliche Felsbogen ragt einfach mal so aus dem Meer raus, wie ein Tor in eine andere Welt. Und das Beste: Du brauchst nicht mal eine Drohne, um krasse Fotos zu machen. Es Pontàs liegt an der Südostküste bei Cala Santanyí. Vom kleinen Aussichtspunkt aus hast du direkt den perfekten Blick, besonders am Morgen oder späten Nachmittag, wenn das Licht schön weich ist. Und ja, es sieht wirklich so aus wie auf den Bildern. Oder besser.
Für Kletterfans ist Es Pontàs übrigens sowas wie der heilige Gral. Der Profi Chris Sharma hat hier eine der krassesten Routen überhaupt gemacht – direkt über dem Wasser. Wenn du Glück hast, siehst du vielleicht sogar jemanden hängen. Falls nicht: Auch nur gucken ist ziemlich spektakulär. Tipp: Kombinier den Spot mit einem Besuch in Cala Figuera oder Cala Santanyí. Das liegt alles direkt nebeneinander. Und nimm dir was zu trinken mit, es gibt da oben keine Bars oder Shops. Nur Natur, Wind, Meer und dieser riesige Bogen mitten im Wasser.
Unser Fazit:
Mega Fotospot, cooler Vibe, schnell erreichbar. Wenn du in der Ecke unterwegs bist, auf jeden Fall anhalten. Es ist nur ein Felsen, klar, aber irgendwie halt auch nicht.
20. Artà
Artà ist so ein Ort, bei dem man erst denkt: Joa, ganz nett. Und dann läuft man ein paar Minuten durch die Gassen und will irgendwie gar nicht mehr weg. Kein Stress, keine Touri-Massen, einfach dieses ganz eigene, entspannte Mallorca-Feeling. Das Städtchen liegt im Nordosten der Insel und ist perfekt für einen kleinen Ausflug, vor allem, wenn du mal kurz raus willst aus dem Strandmodus. Einfach durch die Altstadt bummeln, in kleine Läden schauen (es gibt echt schöne Keramik & Deko!) und dich auf einen Café con leche in die Sonne setzen.
Richtig cool: Der Weg hoch zur Wallfahrtskirche Sant Salvador. Klar, ein paar Stufen sind’s, aber locker machbar und oben hast du einen mega Ausblick über die Dächer von Artà bis rüber zum Meer. Und es ist meistens angenehm ruhig da oben. Perfekt zum Durchatmen. Wenn du dienstags da bist: Unbedingt auf den Wochenmarkt schauen! Bunt, lebendig, ein bisschen wuselig aber genau das macht den Vibe aus. Frisches Obst schnappen, durch die Stände stöbern und einfach treiben lassen.
Unser Fazit:
Artà ist kein Insta-Hotspot, sondern eher ein Geheimtipp für alle, die’s ein bisschen echter mögen. Gemütlich, charmant, schön zum Bummeln und die Aussicht gibt’s oben drauf.
21. Port d’Andratx
Wenn du Lust auf schicke Yachten, coole Cafés und einen Sonnenuntergang direkt am Wasser hast, dann ist Port d’Andratx genau dein Ding. Der Hafenort im Südwesten Mallorcas hat so einen ganz besonderen Vibe: entspannt, aber mit Stil. Nicht übertrieben abgehoben, aber du merkst schon, dass hier gerne mal Promis oder Yachtbesitzer auf nen Drink vorbeikommen. Was du hier machen kannst? Spazieren gehen, Leute gucken, Eis essen und am Wasser sitzen. Die Promenade ist lang, es gibt viele kleine Läden, Galerien und Boutiquen, aber alles entspannt. Kulinarisch geht hier auch einiges. Von Tapas bis Seafood, von lässig bis fancy. Tipp: Port d’Andratx ist auch ein guter Startpunkt für Ausflüge z. B. ins Tramuntana-Gebirge oder nach Sant Elm. Und wer gerne wandert: Es gibt tolle Routen mit Meerblick direkt in der Nähe.
Unser Fazit:
Port d’Andratx ist perfekt, wenn du mal einen Nachmittag lang das gute Leben genießen willst. Schön, schick, aber nicht aufgesetzt.
22. Sant Elm
Wenn du mal kurz raus willst aus dem Trubel und Lust auf glasklares Wasser, ein bisschen Hippie-Vibe und pure Entspannung hast, dann schnapp dir deine Badesachen und fahr nach Sant Elm. Das kleine Örtchen ganz im Westen von Mallorca ist ein echter Geheimtipp und irgendwie genau das, was man sich unter einem perfekten Urlaubstag vorstellt. Hier gibt’s keine riesigen Hotelbunker oder Partymeilen, sondern süße kleine Häuser, ein paar Cafés, Boutiquen und einen Strand mit glasklarem Wasser.
Und direkt davor: die Insel Sa Dragonera, die aussieht, als würde sie gerade aus dem Meer auftauchen. Super fotogen! Du kannst einfach am Strand chillen, im flachen Wasser planschen oder dir ein SUP oder Kajak leihen und ein bisschen rauspaddeln. Wenn du Lust hast, kannst du auch mit dem Boot rüber zur Dracheninsel, ein Naturschutzgebiet mit Wanderwegen und Eidechsen. Tipp: Setz dich abends in eins der Restaurants direkt an der Promenade. Fisch, Tapas, Sonnenuntergang über’m Meer.
Unser Fazit:
Sant Elm ist kein Ort für Action oder große Pläne. Aber genau das macht’s aus. Hier kommst du an, atmest durch und willst eigentlich nie wieder weg. Klein, ruhig, wunderschön. Einfach Mallorca zum Verlieben.
23. Santuari de Sant Salvador
Wenn du mal kurz raus willst aus dem Trubel und Lust auf richtig gute Aussicht hast, dann schnapp dir deine Kamera und fahr hoch zum Santuari de Sant Salvador bei Artà. Oben wartet nicht nur die Aussicht, sondern auch das alte Kloster mit seiner kleinen Kirche. Ist alles nicht riesig. Für uns war es ein Ort den man mal mitnehmen kann, aber kein Highlight. Wir hatten uns ehrlich gesagt etwas mehr erhofft.
24. Ballermann – El Arenal
Okay, lass uns ehrlich sein: Wenn man an El Arenal denkt, denkt man an Party. An Eimer mit Strohhalmen, laute Musik, Sonnenbrillen mit Bierlogo und jede Menge Geschichten, die man besser nicht den Eltern erzählt. Und ja, das alles gibt’s hier auch. Aber El Arenal ist eben nicht nur der berüchtigte Ballermann. Der lange Strand ist tatsächlich ziemlich schön. Tagsüber ist’s hier überraschend entspannt, viele Familien, viele Sonnenanbeter. Aber sobald der Nachmittag näher rückt, wird die Stimmung… sagen wir mal: lebhafter. Zwischen den berühmten Balnearios (also den nummerierten Strandbars – z. B. Ballermann 6) findest du jede Menge Kneipen, Musik und gut gelaunte Gruppen, die teilweise schon zum Frühstück Bier bestellen. Wer’s mag, wird hier definitiv fündig. Wer’s nicht mag, bleibt einfach weiter hinten am Strand oder kommt morgens. Tipp: Wenn du neugierig bist, aber nicht gleich in der Menge tanzen willst, setz dich in eine Bar, bestell dir ’nen Drink und beobachte einfach das bunte Treiben. Unterhaltung ist garantiert.
Unser Fazit:
El Arenal ist laut, wild und definitiv nicht jedermanns Sache aber irgendwie auch Kult. Wenn du mal einen Tag voller Partylaune willst oder einfach neugierig bist, was da so abgeht: schau’s dir an. Und wenn’s nicht deins ist, bist du schnell wieder weg, mit ein paar lustigen Anekdoten im Gepäck.
Der Mallorca Food Guide:
Hier haben wir dir alle Restaurants und Cafés aufgelistet, die wir dir weiterempfehlen können.
Wir haben diese Tapas Bar geliebt. Sie liegt 5 Minuten zu Fuß von der Bucht Santanayí entfernt und es war so lecker, das wir direkt 2 mal hier waren. Du bekommst hier Tapas aber auch sowas wie Pizza oder Burger. Vor allem die Bedienung waren auch super nett und gesprächig. Wenn ihr irgendwo auf Mallorca esst, dann hier!



Eines der besten Eis, das wir auf Mallorca gegessen haben. Die Eisdiele hate auch außergewöhnliche Sorten. Aber auch wie überall auf der Insel ist das Eis total teuer. Kleiner Tipp: Teilt euch zu zweit einen Becher mit 3 Kugeln. Je mehr Kugeln das Eis nämlich hat, desto günstiger sind diese.
Diese Tapasbar liegt direkt auf einem der belebtesten Plätze in Valledomossa. wir müssen sagen es war lecker, aber für das Geld nicht all zu besonders. Es gibt bessere auf Mallorca. Wenn ihr allerdings Hunger bekommt können wir euch die Bar trotzdem empfehlen. Geschmeckt hat alles.

Hier gab es das glaub ich beste Eis der Insel… aber so teuer. Auch hier wieder der Tipp sich einen Becher mit 3 Kugeln zu teilen. Auch in dieser Eisdiele gab es ein paar besondere Sorten.
Bei Cristal in Alcúdia bekommt ihr ganz viele Tapas und könnt diese draußen in einer von den vielen kleinen Gassen genießen. Wir hatten die Datteln im Speckmantel, die Pimientos und Champions mit Knoblauch und fanden es total lecker.

Diese Tapas Bar liegt auf einem durchaus belebten Platz mit vielen Restaurants in Palma. Uns hat die Auswahl total begeistert. Auch das es z.B. mini Burger mini Tacos usw. gab. Geschmacklich war es echt gut. Klare Empfehlung hier mal vorbeizuschauen.

Die Tapas Bar liegt in der „Hauptgasse“ von Fornalutx und du kannst eigentlich nicht dran vorbei laufen. Es liegt neben verschiedenen anderen Tapas Bars. Besonders Lecker war hier ein Toast mit Käse und Rucola drauf. Können wir echt empfehlen.

Diese Tapas Bar lag total versteckt und ohne Google Maps läuft man wohl dran vorbei. Die Bar liegt hinter einem Haus auf einer Terrasse. Hier ist es richtig schön und auch total ruhig. Zwar nicht das beste Tapas der Insel aber trotzdem sehr empfehlenswert.

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