Nordrhein-Westfalen • Reiseguide

Nordrhein-Westfalen, unsere Heimat. Viele verbinden das Bundesland mit Industrie, Kohleabbau und dem Pott. Doch das Bundesland hat noch viel mehr zu bieten. Wir haben noch viele versteckte Ecken auf unserer Agenda, die wir uns ansehen wollen. Unsere besichtigten Orte halten wir hier für dich fest, damit du eine Orientierung für deine Reise nach Nordrhein-Westfalen hast. Außerdem haben wir dir eine Kostenübersicht erstellt, damit du weißt, was dich ein Trip durch Deutschland ungefähr kostet.

01. Burg Satzvey • Die romantische Wasserburg

Die Burg Satzvey liegt in Mechernich, am Rande der Eifel und gilt als eine der schönsten und romantischsten Wasserburgen Deutschlands. Erwähnt wurde die Burg das erste Mal 1396 und ist seit über 300 Jahren in Familienbesitz. Unserer Meinung nach ist die Burg touristisch noch nicht so bekannt, sodass man fast ganz ungestört vor Ort ist. Die Burg sticht vor Allem durch die rot weißen Fensterläden und das schöne Burgtor hervor. Wenn du hier in der Region bist, solltest du der Burg auf jeden Fall einen Besuch abstatten. Parken kannst du nicht direkt an der Burg. Ca. 5 Gehminuten entfernt befindet sich jedoch ein Parkplatz auf einer freien grünen Wiese. Hier kannst du parken und den kurzen Weg zur Burg zu Fuß gehen.

02. Halde Hoheward • Schöne Aussicht auf das Ruhrgebiet

Zwischen Herten und Recklinghausen findest du die Halde Hoheward, die aus Schüttungen von drei ehemaligen Zechen entstanden ist und zur größten Haldenlandschaft des Ruhrgebiets gehört. Die Halde ist ca. 152m hoch und hat oben auf der Plattform ein Horizontobservatorium und eine Sonnenuhr. Man kann die Halde über einen ca. 6km langen Wanderweg komplett umrunden und hat rundum einen wirklich tollen Blick über das Ruhrgebiet. Wir waren an einem sonnigen und klaren Tag da, sodass wir echt weit gucken konnten. Auf dem kompletten Weg sind Balkone angelegt auf denen das Panorama beschrieben ist, sodass man nachlesen kann was man gerade sieht. Die Sonnenuhr im oberen Bereich der Halde ist auf einem großen Platz und wir konnten durch das sonnige Wetter die Uhr auch lesen (auch wenn wir etwas verwirrt waren, weil die Sonnenuhr „falsch“ ging). Ein Stückchen weiter ist dann auf dem Plateau das Horizontobservatorium mit den beiden großen Bögen (ca. 45m Radius), die für die Horizontastronomie gebaut wurden. Leider ist die Fläche schon länger gesperrt und die beiden Bögen sind gestützt, weil hier wohl Risse gefunden wurden. Aber auch von etwas weiter weg ganz schön anzusehen.

Am Aufgang, den wir benutzt haben (an der Cranger Straße), gibt es auch noch eine ganz coole Brücke, nämlich die Drachenbrücke. Diese Brücke ist wie ein Drache angelegt, der zurück auf die Personen schaut, die die Brücke überqueren. Insgesamt war unser Ausflug hier hin ganz schön. Du kannst hier an schönen Tagen wirklich gut die Halde hoch laufen, das Ruhrpott-Panorama betrachten und dich hier durchaus ein paar Stunden aufhalten und auch ganz schöne Fotos machen. Schön für einen einigermaßen aktiven Tag, wenn du mal was anderes sehen möchtest, aber ein Muss ist die Halde auch nicht.

Unser Video

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