Hessen • Reiseguide
In Hessen waren wir bisher „nur“ in Frankfurt, aber die Großstadt hat uns schon mal super gut gefallen. Der Kontrast zwischen alten, historischen Gebäuden und Wolkenkratzern ist wirklich faszinierend. Die Millionenmetropole kann genau das sein, aber wirkt auf der anderen Seite dann wieder wie ein beschauliches Städtchen am Main. Und das macht auch den Charme aus. Wenn Hessen insgesamt so eine schöne Region ist, dann wird Frankfurt bestimmt nicht die letzte Stadt gewesen sein, die wir uns angeschaut haben. Hier haben wir dir die Dinge aufgelistet, die wir uns in Frankfurt angeschaut haben. Außerdem kannst du dir auf unserer Kosten-Seite einen Überblick machen, was dich ein Trip in Deutschland kostet.
Frankfurt • Zwischen Wolkenkratzern und jahrhunderte alten Gebäuden
Frankfurt ist eine größtenteils wirklich schöne und auch faszinierende Stadt. Wir waren ein Wochenende lang in Frankfurt und haben uns die Stadt angeschaut. Wenn man in Frankfurt ankommt ist man schon ein bisschen beeindruckt wenn man durch die Straßen an den Wolkenkratzern vorbei läuft. Ein bisschen wie New York in klein. Aber vor allem der Kontrast macht den Charme der Stadt aus. Du läufst erst an den Hochhäusern vorbei bis in die Innenstadt und stehst dann vor dem Römer, dem Rathaus aus dem 15. Jahrhundet. Das sind einfach zwei Welten die da aufeinander prallen, aber trotzdem passt es irgendwie gut zusammen in das Stadtbild. Wir wissen selbst nicht so ganz warum, aber der Römer als Rathaus hat uns schon irgendwie ein bisschen fasziniert und wir finden, dass er auf jeden Fall ein Muss ist, wenn du in Frankfurt bist. Und auch die recht modern anmutende Paulskirche, die auf dem Platz vor dem Römerberg steht, passt, mitten in der Stadt stehend, irgendwie gut hier hin.
Vom Römer sind wir dann weiter zum Kaiserdom St. Batholomäus. Der wirklich imposante Dom, der auch quasi direkt in der Innenstadt steht, ist nur ein kleines Stück vom Rathaus entfernt. Wir sind direkt auf den 95 Meter hohen Turm hoch. Das Ganze kostet 2€ für Studenten und 3€ für Vollzahler. Um auf die 66 Meter hohe Aussichtsplattform zu kommen musst du aber erst mal ein bisschen arbeiten. Es führen insgesamt 321 Stufen hoch auf die Plattform. Für Leute wie Jenny, die Probleme mit Wendeltreppen haben oder wahrscheinlich auch für Leute mit Problemen bei Enge, ist das schon nicht so einfach. Der Aufstieg ist nämlich wirklich eng. Wenn sich die Besucher entgegen kommen muss man sich schon dünn machen, damit auf den Wendeltreppen zwei Leute aneinander vorbei passen. Aber oben angekommen wirst du für die vielen Stufen belohnt. Die Aussicht oben ist wirklich mega (zumindest wenn das Wetter, wie bei uns, mitspielt). Wir hatten die Plattform fast für uns alleine, weil wir schon kurz nach Turm-Öffnung da waren und konnten den Blick über ganz Frankfurt genießen. Von da oben haben wir alle Spots, an denen wir schon vorbei gelaufen sind, nochmal gesehen. Außerdem ist der Blick auf den Main und die Skyline wirklich die Mühe wert. Das hat selbst Jenny gesagt, die vom Weg hoch und runter eher nicht so angetan war.
Nach dem super Ausblick sind wir vom Frankfurter Dom runter an den Main gegangen und am schön angelegten Mainufer ein Stück stadtauswärts gelaufen. Zu der Zeit als wir da waren hatten wir das Glück, dass am Main ein paar schöne, blühende Kirschblüten standen. Das, in Kombination mit blauem Himmel und Sonnenschein, sah wirklich schön aus und hat uns dazu verleitet hier einfach mal einen Moment stehen zu bleiben. Unser Ziel etwas außerhalb der Stadt war die Flößerbrücke. Wir hatten nämlich gelesen, dass der Blick von der Brücke aus auf die Frankfurter Skyline gut sein soll und dem war auch so. Wir können die Empfehlung also weitergeben. Geh auf die Flößerbrücke, um dir die Skyline anzuschauen. Du bist weit genug weg, um alles in einem Foto einfangen zu können, aber trotzdem nah genug um auch noch was zu erkennen.
Eine andere Möglichkeit dafür ist der eiserne Steg. Die Fußgängerbrücke, an der viele Liebesschlösser hängen, ist ein ganzes Stück näher an der Skyline und war auch ganz schön voll als wir da waren. Der eiserne Steg ist zwar auch ein Wahrzeichen Frankfurts, aber so sehr vom Hocker gehauen hat er uns dann auch nicht. Einen guten Blick auf den Main und die Wolkenkratzer hast du von da aber trotzdem.
Nachdem wir uns wettergemäß mit einem Eis in der Sonne gestärkt haben sind wir ein bisschen durch die neue Altstadt gelaufen. Neue Altstadt deshalb, weil die Altstadt hier von 2012 bis 2018 rekonstruiert wurde und die alten Häuser, entweder originalgetreue Rekonstruktionen oder gar Neubauten sind. Das tut der Altstadt aber keinen Abbruch. Das Viertel rund um den Römer ist wirklich schön und weiß durch die neuen alten Gebäude zu begeistern. Das Viertel passt durch die Mischung aus neu und alt wieder wunderbar zur Stadt Frankfurt.
In das Bild fügt sich auch die alte Oper ein. Das echt schöne Gebäude mit großem Platz steht in unmittelbarer Nähe zum Main Tower. Ursprünglich hatten wir auch vor auf die Plattform des Main Towers hoch zu fahren. Allerdings haben wir uns dagegen entschieden, weil die Schlange unendlich lang war und wir ja vom Kirchturm auch schon eine super Aussicht hatten. Das war es uns dann nicht Wert bestimmt ne Stunde an zustehen, um hoch zu kommen.
Auch in der Nähe zum Main Tower, nur in die andere Richtung, ist eine riesige Euro-Skulptur. Die steht hier, weil Frankfurt Sitz der europäischen Zentralbank ist. Die 14m hohe Skulptur ist blau, mit gelbern Sternen, die bei Dunkelheit auch beleuchtet ist und vor dem Gebäude der EZB steht. Wenn du in Frankfurt bist kannst du dir die Skulptur durchaus mal anschauen. Bei uns lag es ohnehin auf dem Weg vom Hotel (A&O Galluswarte) in die Stadt.
Ein bisschen außerhalb aber sicherlich nicht ganz unbekannt ist auch der Frankfurter Flughafen. Als größter deutscher Flughafen bist du vielleicht auch schon mal hier gewesen, um in die Ferne zu reisen. Da wir beide Flughafen- und vor allem Flo auch Flugzeugbegeistert sind, haben wir uns gedacht: Warum nicht auch zum Flughafen wenn wir schon in Frankfurt sind? Also haben wir uns überlegt hin zu fahren ohne Flugtickets zu haben, sondern (leider) nur um mal zu gucken. Unserer Meinung nach lohnt sich das aber wirklich. Wir haben die zweistündige XXL-Tour am Flughafen mitgemacht und waren begeistert. Für 22€ pro Person fährst du in einem Bus mit einem Guide zusammen über das komplett Flughafengelände und bekommst alles Mögliche erklärt. Wir waren zudem auch noch echt wenig Leute, sodass es kein Problem war, von der einen zur anderen Seite im Bus zu gehen, um immer eine gute Sicht zu haben. Bei der Tour siehst du auch echt alles auf dem riesigen Gelände. Flugzeuge direkt neben dir her fahren bzw direkt über deinen Kopf hinweg fliegen, die Baustelle des neuen Terminals, die Feuerwache, die Landebahn hinter der Autobahn, die ganzen Terminals und natürlich alle möglichen verschiedenen Flugzeuge. Wir können die Tour nur empfehlen.
Nach der Tour haben wir uns dann auch weiter am Flughafen aufgehalten. Wir haben zwar aufgrund mittelschwerer Unfähigkeit ein bisschen gebraucht bis wir sie gefunden haben, aber dann waren wir noch auf der Besucherterasse und haben uns von da noch viele Flugzeuge anschauen können. Auch zwei Airbus A380 waren dabei. Das sind schon riesige, faszinierende Dinger. Uns hat es auch insgesamt wirklich gut am Flughafen gefallen, sodass wir fast den ganzen Tag dort geblieben sind und uns mit Fernweh an die schönsten Orte geträumt haben. Über das Träumen ging es ohne Ticket dann aber auch leider nicht hinaus.
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