Perth • Reiseguide

Perth liegt an der Westküste Australiens und fühlt sich sofort anders an als viele andere Großstädte des Landes. Direkt am Indischen Ozean gelegen, verbindet die Stadt urbanes Leben mit Stränden, viel Sonne und einer entspannten Atmosphäre. Moderne Skyline, grüne Parks, Cafés und endlose Küstenabschnitte liegen hier erstaunlich nah beieinander. Gleichzeitig wirkt Perth ruhig, weitläufig und niemals überfordernd. Die Stadt ist der perfekte Start- oder Endpunkt für eine Reise durch Western Australia und ein Ort, der zeigt, wie gut Großstadt und Natur in Australien zusammenpassen. Welche Perth Sehenswürdigkeiten du nicht auslassen solltest, wenn du in der Stadt bist, liest du hier.

Perth • Reiseguide

Perth liegt an der Westküste Australiens und fühlt sich sofort anders an als viele andere Großstädte des Landes. Direkt am Indischen Ozean gelegen, verbindet die Stadt urbanes Leben mit Stränden, viel Sonne und einer entspannten Atmosphäre. Moderne Skyline, grüne Parks, Cafés und endlose Küstenabschnitte liegen hier erstaunlich nah beieinander. Gleichzeitig wirkt Perth ruhig, weitläufig und niemals überfordernd. Die Stadt ist der perfekte Start- oder Endpunkt für eine Reise durch Western Australia und ein Ort, der zeigt, wie gut Großstadt und Natur in Australien zusammenpassen. Welche Perth Sehenswürdigkeiten du nicht auslassen solltest, wenn du in der Stadt bist, liest du hier.

01. Perth City Center

Das Perth City Center bildet das urbane Herz der Stadt und verbindet moderne Hochhäuser mit Parks, Plätzen und dem Swan River. Hier treffen Büroalltag, Cafés, Shopping und grüne Rückzugsorte aufeinander. Die Innenstadt wirkt aufgeräumt, weitläufig und überraschend entspannt. Viele Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander und lassen sich gut zu Fuß erkunden.

 

Elizabeth Quay

Elizabeth Quay liegt direkt am Swan River und verbindet die Perth CBD mit dem Wasser. Der moderne Uferbereich ist offen gestaltet, mit Promenaden, Brücken und Blick auf die Skyline der Stadt. Entlang des Quays gibt es Restaurants, Cafés und Sitzgelegenheiten, die zum Verweilen einladen. Viele kommen einfach zum Spazierengehen her, beobachten das Treiben auf dem Fluss oder genießen den Blick auf die Hochhäuser im Abendlicht. Gerade bei Sonnenuntergang entfaltet Elizabeth Quay seinen Charme, wenn sich Himmel und Stadt im Wasser spiegeln. Für uns ist es ein schöner Ort, um die Innenstadt von Perth aus einer ruhigeren, fast maritimen Perspektive zu erleben.

The Bell Tower

Der Bell Tower liegt direkt am Swan River, unweit von Elizabeth Quay, und gehört zu den markantesten Bauwerken im Perth City Center. Mit seiner modernen Glasarchitektur sticht er sofort ins Auge und bildet einen spannenden Kontrast zur Umgebung aus Wasser, Skyline und Promenade. Im Inneren des Turms befinden sich die berühmten Swan Bells. Historische Glocken, die ursprünglich aus England stammen und mehrere Jahrhunderte alt sind. Wer möchte, kann den Bell Tower auch von innen besichtigen und mehr über die Geschichte der Glocken erfahren. 

Auch ohne Besuch im Inneren lohnt sich ein kurzer Stopp. Rund um den Bell Tower lässt sich wunderbar am Fluss spazieren gehen, die Aussicht genießen oder einfach das urbane Leben beobachten. Besonders bei gutem Licht fügt sich der Turm schön in das Stadtbild ein. Für uns ist der Bell Tower weniger ein Muss, sondern eher ein klassischer Innenstadt-Spot: gut gelegen, schnell gesehen und perfekt, um einen Spaziergang entlang des Swan River zu ergänzen.

London Court

London Court liegt mitten im Perth City Center und fühlt sich an wie ein kurzer Zeitsprung. Die kleine Einkaufspassage ist im Tudor-Stil gebaut und erinnert stark an eine englische Gasse inklusive Fachwerkfassaden, Erkern und einer dekorativen Uhr. Gerade zwischen den modernen Hochhäusern wirkt London Court fast surreal und genau deshalb so charmant. Man läuft hindurch, schaut automatisch nach oben und bleibt kurz stehen, um die Details auf sich wirken zu lassen. In den kleinen Läden findet man Souvenirs, Schmuck und Mitbringsel, doch auch ohne Shopping lohnt sich der Abstecher. London Court ist kein großes Highlight, aber ein schöner, kurzer Stopp, der zeigt, wie vielseitig Perths Innenstadt sein kann.

02. Heirisson Island

Heirisson Island liegt mitten im Swan River, nur wenige Minuten vom Perth City Center entfernt und wirkt trotzdem wie eine kleine, grüne Oase in der Stadt. Viele kommen hierher, um spazieren zu gehen oder kurz dem Trubel der Innenstadt zu entkommen. Für uns war der Besuch besonders, weil wir hier unser erstes freilebendes Känguru gesehen haben. Auch wenn auf Heirisson Island insgesamt nur wenige Kängurus leben, war genau dieser Moment etwas ganz Besonderes. Plötzlich lag es im Gras und wir haben uns gefragt ob wir überhaupt schonmal ein Känguru in unserem Leben gesehen haben. Gerade weil es keine große Garantie auf Sichtungen gibt, fühlt sich eine Begegnung hier umso echter an. 

Heirisson Island ist kein klassischer Wildlife-Hotspot, sondern eher ein Ort, an dem man mit etwas Glück belohnt wird. Für uns bleibt Heirisson Island genau deshalb in Erinnerung: als unscheinbarer Ort mit einem dieser kleinen Australien-Momente, die man nicht plant und die trotzdem hängen bleiben.

03. Rottnest Island

Rottnest Island liegt nur eine kurze Fährfahrt von Perth entfernt und fühlt sich trotzdem wie eine kleine Auszeit vom Festland an. Die Insel ist bekannt für ihre traumhaften Buchten, glasklares Wasser und natürlich für ihre berühmtesten Bewohner: die Quokkas. Ohne Autos, dafür mit Fahrrädern, Stränden und viel entspannter Atmosphäre lässt sich Rottnest Island wunderbar erkunden. Jede Bucht wirkt anders und ist einfach nur WOW. Da Rottnest Island so viel zu bieten hat, haben wir der Insel einen eigenen, ausführlichen Guide gewidmet.

Alle Infos, Highlights und unsere persönlichen Tipps findest du in unserem Rottnest Island Guide.

04. Lancelin Sand Dunes

Die Lancelin Sand Dunes liegen rund 1,5 Stunden nördlich von Perth und gehören zu den größten zusammenhängenden Dünenlandschaften in Western Australia. Auf mehreren Quadratkilometern erstrecken sich helle Sandberge, die je nach Licht fast weiß, dann wieder goldfarben wirken. Die Landschaft fühlt sich eher nach Wüste als nach Küste an und genau das macht den Reiz aus. Schon beim Ankommen wird klar: Hier geht es nicht um klassische Perth Sehenswürdigkeiten, sondern um Bewegung, Spaß und Ausprobieren. Die Dünen sind offen, weitläufig und laden dazu ein, einfach loszulaufen, hochzuklettern und wieder herunterzurutschen. 

Sandboarding ist das Highlight in Lancelin und auch ohne perfektes Wetter ein echtes Erlebnis. Wir hatten leider Pech mit dem Wetter: Es hatte geregnet, der Sand war feucht und dadurch deutlich langsamer als bei trockenen Bedingungen. Die Boards sind nicht richtig gerutscht, wie man es von Videos kennt. Aber ganz ehrlich: Der Spaßfaktor war trotzdem riesig. Man rennt die Dünen hoch, lacht, rutscht (oder gleitet eher langsam) wieder runter und probiert es einfach immer wieder. Auch ohne Speed war es anstrengend, lustig und ein echtes Abenteuer. Sandboards kann man entweder vor Ort bei Anbietern in Lancelin ausleihen oder im Rahmen von Touren nutzen. Wichtig: Barfuß oder mit festen Sandalen ist oft angenehmer als mit Schuhen voller Sand.

Wer mehr möchte als nur Sandboarding erleben möchte, kann in Lancelin auch geführte Touren buchen. Besonders beliebt sind: 4WD-Touren durch die Dünen, bei denen man tief in die Landschaft hineinfährt, Kombinationen aus Sandboarding + Offroad-Fahren und teilweise auch Quad-Touren. Diese Touren sind ideal, wenn man kein eigenes Allradfahrzeug hat oder die Dünen aus einer anderen Perspektive erleben möchte. Gerade bei trockenem Wetter sind die Fahrten spektakulär. Bei Nässe allerdings oft eingeschränkt oder gar nicht möglich. 

Für Lancelin gilt ganz klar: Je trockener, desto besser. Trockener Sand = mehr Speed beim Sandboarding. Nach Regen wird der Sand schwerer und langsamer, das mindert den Rutschfaktor, aber nicht unbedingt den Spaß. Auch bei bedecktem Himmel oder Wind haben die Dünen ihren Reiz. Die Landschaft wirkt dann rauer, weiter und weniger „Instagram-perfekt“, dafür echter. Wir würden jederzeit wiederkommen. Am liebsten bei Sonne, aber ohne Erwartungsdruck. Auch mit schlechtem Wetter, langsamen Boards und viel Sand überall hatten wir unglaublich viel Spaß. Vielleicht gerade, weil es nicht perfekt war. 

Unsere Videos

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