Surf Coast • Great Ocean Road Guide
Surf Coast • Great Ocean Road Guide
Die Surf Coast ist der perfekte Einstieg in die Great Ocean Road und steht für Küste, Bewegung und dieses typische australische Lebensgefühl. Entlang der Straße wechseln sich Strände, Klippen, kleine Orte und weite Ausblicke auf den Ozean ab. Hier trifft Surfer-Vibe auf Roadtrip-Feeling: Wellen, salzige Luft, Cafés in Küstendörfern und immer wieder Stopps mit Aussicht. Orte wie Lorne, Kennett River oder Aussichtspunkte wie Teddy’s Lookout zeigen die Surf Coast von ihrer entspannten, aber trotzdem lebendigen Seite. Die Surf Coast Sehenswürdigkeiten sind weniger spektakulär als die der 12 Apostles Coast, dafür sind sie zugänglicher, leichter und perfekt, um langsam in den Rhythmus der Great Ocean Road zu kommen.
01. Point Addis Beach Lookout
Der Point Addis Beach Lookout liegt an der Surf Coast Australiens und bietet einen weiten Blick über die zerklüftete Küstenlinie und den offenen Ozean. Von hier oben wirkt die Landschaft besonders ursprünglich. Lange Strände, helle Klippen und das Meer, das sich bis zum Horizont erstreckt. Im Vergleich zu bekannteren Stopps geht es am Point Addis angenehm ruhig zu. Kein großer Trubel, keine Souvenirshops, nur Wind, Wellen und dieses Gefühl von Weite. Genau deshalb lohnt sich der kurze Stopp hier besonders.
Der Lookout eignet sich perfekt, um kurz innezuhalten, den Blick schweifen zu lassen und die Surf Coast in ihrer natürlichen Form zu erleben. Mit etwas Glück lassen sich unten im Meer sogar Surfer beobachten. Für uns ist Point Addis ein klassischer Roadtrip-Stopp: unkompliziert, ruhig und genau richtig, um die Schönheit der Küste ohne Ablenkung auf sich wirken zu lassen.
02. Memorial Arch at Eastern View
Der Memorial Arch at Eastern View markiert für viele ganz offiziell den Beginn der Great Ocean Road. Mit dem Schriftzug „Great Ocean Road“ ist er eines der bekanntesten Fotomotive der Strecke und trotzdem steckt hinter diesem Ort mehr als nur ein schönes Bild. Der Bogen wurde als Denkmal für die Soldaten errichtet, die nach dem Ersten Weltkrieg am Bau der Great Ocean Road beteiligt waren. Wenn man hier kurz anhält, bekommt der Roadtrip plötzlich eine historische Tiefe: Diese Straße ist nicht einfach nur eine Küstenroute, sondern auch ein Stück australischer Geschichte.
Der Stopp lässt sich unkompliziert in die Fahrt einbauen. Man parkt kurz am Straßenrand, geht unter dem Bogen hindurch und schaut gleichzeitig schon auf die Küste und das Meer im Hintergrund. Für uns war der Memorial Arch weniger ein Highlight im klassischen Sinne, sondern eher ein symbolischer Startpunkt. Ein kurzer Stopp, ein paar Fotos und das Gefühl: Jetzt beginnt die Great Ocean Road wirklich.

03. Lorne
Lorne ist einer der bekanntesten Orte entlang der Great Ocean Road und liegt eingebettet zwischen Küste und Regenwald. Der Ort wirkt lebendig, aber nicht hektisch, mit Strand, Cafés, kleinen Läden und dieser entspannten Atmosphäre, die perfekt zur Surf Coast passt. Wir haben Lorne vor allem als kurzen Zwischenstopp genutzt, um durch den Ort zu schlendern und die Stimmung aufzusaugen. Strand und Ortszentrum liegen nah beieinander, alles fühlt sich unkompliziert und angenehm an. Genau richtig, um kurz runterzufahren, ohne viel planen zu müssen. Ein ganz besonderer Moment waren für uns die Kakadus. Mehrere von ihnen saßen ganz selbstverständlich auf Stromleitungen und Bäumen rund um den Ort. Laut, neugierig und absolut präsent.
04. Teddy’s Lookout
Teddy’s Lookout liegt oberhalb von Lorne und bietet einen der schönsten Ausblicke entlang der Great Ocean Road. Von hier oben blickt man auf die geschwungene Küstenlinie, den Ort Lorne und die Straße, die sich spektakulär an den Klippen entlangzieht. Der Lookout ist leicht erreichbar und eignet sich perfekt für einen kurzen, aber intensiven Stopp. Kaum angekommen, bleibt man automatisch stehen, weil sich die Landschaft so weit und offen vor einem ausbreitet.
Meer, Wald und Straße verschmelzen hier zu diesem typischen Great-Ocean-Road-Gefühl. Besonders bei gutem Wetter und klarem Licht ist die Aussicht beeindruckend. Die Farben des Ozeans, das Grün der Hügel und die Serpentinen der Straße ergeben ein Panorama, das du so schnell nicht vergisst. Für uns war Teddy’s Lookout einer dieser Orte, an denen man kurz innehält und realisiert, wie besonders diese Küstenstraße eigentlich ist. Ein perfekter Fotostopp auf dem Roadtrip entlang der Surf Coast.
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05. Kennett River
Kennett River ist einer der bekanntesten Orte entlang der Great Ocean Road, um, mit etwas Glück, wilde Koalas zu entdecken. Viele starten direkt am kurzen River Walk, der entlang des Flusses führt. Auch wir haben zuerst dort gesucht, aber ohne Erfolg. Kein Koala weit und breit. Statt aufzugeben, sind wir anschließend die Grey River Road hinaufgelaufen. Etwa zwei Kilometer, leicht bergauf, vorbei an unzähligen Eukalyptusbäumen. Man kann diesen Abschnitt auch ein Stück fahren, bis der Wald dichter wird und dann am Straßenrand anhalten und dann zu Fuß weitergehen.
Wir sind gelaufen und waren ehrlich gesagt kurz davor es sein zu lassen. Dann kam uns ein Pärchen entgegen, die uns gesagt haben: „Um die Ecke sitzt einer im Baum.“ Also sind wir doch noch weitergegangen und da war er. Unser erster freilebender Koala. Hoch oben im Eukalyptus, nicht schlafend, sondern tatsächlich in Bewegung. Genau dieser Moment hat alles davor vergessen lassen.
Auf dem Rückweg wurde es dann fast surreal: Sieben Kängurus tauchten plötzlich am Wegesrand auf, ganz ruhig, als wäre das das Normalste der Welt. Und als wir schließlich beim Auto ankamen, saßen Kakadus auf einer Stromleitung über uns und beobachteten das Ganze. Kennett River war für uns kein schneller Fotostopp, sondern ein kleines Abenteuer. Suchen, zweifeln, fast aufgeben und dann doch belohnt werden. Genau solche Momente bleiben hängen und machen einen Roadtrip entlang der Great Ocean Road unvergesslich. Unser Tipp: Geht direkt die Straße hoch und macht nicht den River Walk. An der Straße stehen mehr Eukalyptusbäume und eure Chance Koalas zu sehen ist größer. Hier der Standort unseres Koalas.
06. Bells Beach
Der Bells Beach liegt bei Torquay an der Surf Coast und gehört zu den bekanntesten Surfstränden Australiens. Die hohen Klippen, der weite Blick über den Ozean und die kraftvollen Wellen machen diesen Ort zu einem echten Klassiker entlang der Great Ocean Road. Der Strand ist vor allem bei Surfern weltweit bekannt. Hier finden regelmäßig internationale Surf-Wettbewerbe statt, bei denen Profis aus aller Welt versuchen, die perfekte Welle zu erwischen.
Selbst wenn man nicht surft, macht es Spaß, einfach eine Weile zuzuschauen und die Atmosphäre zu genießen. Von den Aussichtspunkten oberhalb der Klippen hat man einen beeindruckenden Blick auf den Strand und das offene Meer. Der Weg hinunter führt über Treppen bis direkt an den Sand. Unten angekommen wirkt die Küste noch einmal deutlich größer und wilder. Der Bells Beach ist ein Strand, wie man ihn sich auf der Great Ocean Road vorstellt und auch öfter antrifft.
07. Split Point Lighthouse
Das Split Point Lighthouse steht auf den Klippen bei Aireys Inlet entlang der Great Ocean Road und gehört zu den bekanntesten Leuchttürmen der Region. Schon von weitem fällt der weiß gestrichene Turm mit seinem roten Dach ins Auge und bildet einen schönen Kontrast zum tiefblauen Ozean dahinter. Rund um den Leuchtturm gibt es mehrere Aussichtspunkte, von denen man einen tollen Blick auf die Küste der Surf Coast hat. Die Landschaft wirkt hier weit, offen und typisch für diesen Abschnitt der Great Ocean Road.
Wir selbst sind nicht in den Turm hinaufgegangen, sondern haben den Ort einfach von außen erkundet und die Aussicht auf das Meer genossen. Auch ohne Führung lohnt sich der kurze Stopp. Wenn du Zeit hast, halt kurz an. Wenn du nicht so viel Zeit hast verpasst du hier aber auch nichts.
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